Inhalt • KEINOHRHASEN
Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo ist mit Paparazzo Moritz ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft - und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna, die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte - Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst - es ist der Knüller seines Lebens ...
Kritik • KEINOHRHASEN • • Der Spiegel
Für Martin Wolf beweist Til Schweiger Mut. "Derart muffige Rollenmuster haben die meisten modernen Hollywood-Filme seit Jahren überwunden. Supermann küsst Aschenputtel, und zwar jeden Tag ein anderes - das war einmal. Kerle mit einem Sozialverhalten wie Ludo bekommen in aktuellen US-Komödien kaum eine Frau ab. ... In KEINOHRHASEN dagegen muss die schüchterne Anna vor dem Spiegel sogar eine Liebeserklärung üben. Kürzer, knapper müsse das Ganze rüberkommen, erkennt sie bald - ein Ratschlag, den der Filmemacher Schweiger leider missachtet hat. Stattdessen dehnt er selbst die gelungenen Gags derart schamlos, bis auch der letzte Lacher auf der Strecke bleibt."