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KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT

KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT

Regie Thomas Heise
Kinostart 25.09.2008

Kritiken • KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT

25. September 2008 | KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film so universell, dass sein Ort fast schon nebensächlich ist, schreibt Anke Westphal. "Thomas Heise dokumentiert mit seinem Film ein stummes Drama über drei Generationen, und, bei manchen der Männer, eines der leeren Kraftposen. Der Mund, heißt es im Film, beginne mit einem Schrei. Der Schneemann, so schreibt der Regisseur in den Produktionsnotizen, habe keinen Mund. KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT versteht Heise als "eine Übermalung" und "eine Beunruhigung" aus dem laufenden Leben."

25. September 2008 | KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT • Kritik • Die Tageszeitung

Bert Rebhandl hat genau hingeschaut, "um gleich zu bemerken, dass in KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT nicht alle Aufnahmen aus der unmittelbaren Vergangenheit sind. Thomas Heise verwendet auch Material, das von seinem Film NEUSTADT (1999) übriggeblieben ist. Er macht die beiden Zeiten durchlässig, denn es gibt in dem neuen Film keine ausdrücklichen Hinweise darauf, was unlängst und was schon vor 1999 gedreht wurde. Man muss sich da ein ganz schön kompliziertes Familienbild zusammensetzen aus Szenen, die alle in dem gleichen, distanzierenden Schwarzweiß gehalten sind und in ihrer kontemplativen Ruhe manchmal fast übersehen lassen, dass es um lebenswichtige Fragen geht: "Wie gehts weiter?""

25. September 2008 | KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT • Kritik • Der Freitag

Laut Simon Rothöhler sucht der Filmemacher nach anderen Formen, in denen sich das filmische Medium auf historische Schichtungen beziehen kann. "Irritierend ist der hohe ästhetische Ton von KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT. Ein piktoriales Schwarzweiß und Charles Ives´ Orchesterstück The Unanswered Question überhöhen die tristen Innen- und Außenräume. Die Farbaufnahmen der vorhergehenden Filme wirkten heilloser. Wenn die Kamera (Börres Weiffenbach) nach langen Fahrten entlang der Leuna-Werke auf dem mittlerweile dort leuchtenden "Total"-Schriftzug zum stehen kommt, scheint Godards "eSSo" im Prinzip nicht weit."

26. März 2008 | KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT • Kritik • Die Tageszeitung

KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT ist laut Bert Rebhandl "ein fast zärtlicher Film über die ungeheure Härte, die in (Familien-)Geschichte steckt."

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