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HUNTING PARTY

HUNTING PARTY

Regie Richard Shepard
Kinostart 29.11.2007

Kritiken • HUNTING PARTY

29. November 2007 | HUNTING PARTY • Kritik • Der Tagesspiegel

Richard Shepards HUNTING PARTY kommt zunächst als ein nichts beschönigender Film über das Handwerk des Kriegsberichterstatters daher – und gerät zu einer Art Heldensaga, schreibt Daniela Sannwald. Die Hauptfigur "ist zu einer Art Desperado geworden, besessen von der Idee, einen fiktiven Kriegsverbrecher zu fangen – den "Fuchs", auf dessen Kopf eine hohe Belohnung ausgesetzt ist. Natürlich muss das gut gehen, es ist schließlich eine Heldensaga. Leider verliert der Film dadurch alle Glaubwürdigkeit."

20. November 2007 | HUNTING PARTY • Kritik • critic.de

Würde es sich bei HUNTING PARTY um einen reinen Unterhaltungsfilm handeln, könnte Michael Kienzl dem Regisseur "ohne weiteres bescheinigen, dass sein virtuoser Genremix aus Action, Drama und Komödie über weite Strecken gut funktioniert und unterhält. Im Hinblick auf die wahren Ereignisse, die dem Film zugrunde liegen, wirkt es im Rahmen der Fiktionalisierung allerdings etwas undifferenziert, wenn alle Serben als psychopathische Säufer und glühende Verehrer eines Schlächters dargestellt werden. Mit den wenigen Elementen, die von der Originalgeschichte geblieben sind, wirkt es dann auch etwas anmaßend, wenn sich der Film am Ende mit reißerischen Textinserts wie "Nur die unglaublichsten Teile dieser Geschichte sind wahr" und seinem Enthüllungsauftrag brüstet."

18. November 2007 | HUNTING PARTY • Kritik • kino-zeit.de

Rasant und spannend, wenngleich auch reichlich konventionell findet Joachim Kurz den Politthriller. "Im Vergleich zu den tatsächlichen Ereignissen wurde für die Lainwandadaption einiges gestrafft, verändert und bisweilen auch sehr auf die Spitze getrieben, was der Glaubwürdigkeit des Films dann doch nicht gerade hilft. Überhaupt präsentiert der Film verschiedene Tonalitäten, zeigt sich mal bissig-sarkastisch, dann wieder ein wenig rührselig, dann als Buddy-Movie reinsten Wassers und dann wieder als Polit-Thriller. Das ist durchaus gefällig anzusehen und auch recht unterhaltsam, manchmal sogar witzig."

09. Oktober 2007 | HUNTING PARTY • Kritik • programmkino.de

Die einzelnen Teile ergeben für Marcus Wessel nicht immer ein stimmiges Ganzes. "Immerhin vereint „Hunting Party“ ein hochkarätiges Schauspielensemble. Richard Gere, Terrence Howard und Newcomer Jesse Eisenberg bilden ein ungewöhnliches Team, das sich in bester Buddy Movie-Tradition gegenseitig zu Höchstleistungen antreibt. Wie schon in MORD UNDMARGARITAS beweist Shepard erneut ein glückliches Händchen bei der Wahl seiner Darsteller. Richard Gere als desillusionierter Kriegsberichterstatter zu besetzen, zeugt von mindestens soviel Mut wie Ex-007 Pierce Brosnan die Rolle des Auftragskillers zu überlassen. Beide revanchierten sich mit einer Leistung, die mehr als der restliche Film zu beeindrucken wusste."

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