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LEERGUT

LEERGUT

Regie Jan Sverák
Kinostart 24.01.2008

Kritiken • LEERGUT

30. Januar 2008 | LEERGUT • Kritik • Der Spiegel

Die Komödie über einen alternden Lehrer besticht durch ihren leichtfüßigen Charme, findet Tobias Becker. "LEERGUT ist einer dieser Filme, die Humor haben - keinen Witz und schon gar keine Gags. Es ist eine Komödie, die auf der Grenze zur Tragikomödie balanciert, und sich gleichzeitig Kitsch erlaubt. Dazu gehört eine der berührendsten Liebeserklärungen der vergangenen Kinojahre."

24. Januar 2008 | LEERGUT • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann sah eine lebenskluge Komödie über das Altwerden. "Der Dialogwitz, die ruhige, auf überschaubare Genrebilder zielende Kamera, der hektikfreie Rhythmus verleihen all diesen Bekümmernissen eine heitere Poesie. ... Es gibt ein Wiedersehen mit lieben Bekannten des tschechischen Gegenwartskinos: Tatiana Vilhelmova - wie schon in Bohdan Slamas WILDE BIENEN und JAHRESZEIT DES GLÜCKS - ist auch hier als Josefs Tochter und Puppenspielerin wieder zum Verlieben. Jan Budar gibt - wie in SEX IN BRNO - erneut den herzerwärmenden Tölpel."

24. Januar 2008 | LEERGUT • Kritik • Frankfurter Rundschau

"In LEERGUT vermittelt Sverak humorvoll das Lebensgefühl eines gealterten Mannes, dem in der Enge der kleinen Wohnung plötzlich bewusst wird, dass er schon seit Jahrzehnten mit seiner Ehefrau zusammenlebt. Nach diversen Ausflügen in reale Arbeits- und fiktive Fantasiewelten eröffnet sich für ihn jedoch wieder eine neue Perspektive. Mit dieser schlichten, zutiefst menschlichen Komödie ist Sverak der bislang erfolgreichste tschechische Film gelungen. Er könnte auch hierzulande die Herzen der Kinogänger erobern."

24. Januar 2008 | LEERGUT • Kritik • Neues Deutschland

LEERGUT setzt laut Ralf Schenk die tschechische Komödientradition fort. Aber der Filmemacher bleibt "mit seiner Inszenierung ästhetisch eher bieder. Die Kamera wirkt uninspiriert, die Musik gefühlig. Drehbuch und Dramaturgie bedienen sich aus dem Katalog einschlägiger heiterer Fernsehstücke. Der Humor des Films, in dem verschiedene Paare zueinandergebracht werden, resultiert vor allem aus Missverständnissen und Irrtümern."

09. Oktober 2007 | LEERGUT • Kritik • programmkino.de

Liebenswert nennt David Siems den Film. "Der Humor funktioniert hier nach dem bewährten Muster der Gegensätze: Während sich Jan sexuelle Abenteuer wünscht (und sich sogar ärztlich checken lässt, ob sein Herz fit für "die Pille" ist), leidet seine Frau unpassenderweise unter Zwangsneurosen, Minderwertigkeitskomplexen und chronischer Eifersucht. LEERGUT sinniert insofern über die Tücken des Älterwerdens, zeigt aber auch, dass man auch ab 60 noch bereit sein kann, sich neuen Dingen zu öffnen, ja sogar muss, um seinen Lebensabend nicht als verbitterter Mensch zu verleben."

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