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WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD

WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD

Regie Faouzi Bensaidi
Kinostart 13.12.2007

Kritiken • WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD

14. Dezember 2007 | WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD • Kritik • Die Tageszeitung

Für Cristina Nord pfeift WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD "auf jede Ökonomie der Mittel; er lässt seiner Lust am Verspielten und Künstlichen freien Lauf. So ist der Film wie eine Rolle rückwärts in der Zeit - unversehens meint man, sich einen verschwenderischen und zugleich albernen Mix aus DAYS OF BEING WILD, BETTY BLUE, SUBWAY und BULLET IN THE HEAD anzuschauen."

13. Dezember 2007 | WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film hat einen Verve, der Carmen Böker umgehauen hat. "Er erzählt ähnlich hoch ritualisiert, wie es in CASABLANCA der Fall ist und gymnastiziert sich zugleich geschmeidig nach allen Regeln der Kino-Kunst. So ist Bensaidis Ballade zweier Liebender natürlich eine Reflexion darüber, wie viel Gefühl und Glück die missgünstige Realität zulässt - aber zugleich darüber, wie das Erzählen im Kino überhaupt funktioniert. ... Trotz dieser Zitatlust ist WWW keine filmische Flickoper, die zum Quilt zusammennäht, was in Muster und Textur eigentlich nicht zusammengehört. Alle diese Reverenzen nämlich formen sich zu Faouzi Bensaidis persönlicher Rezeptionsgeschichte des westlichen Kinos"

13. Dezember 2007 | WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jens Müller kündet die Geschichte "von der harten Realität – viel lieber aber beschwört Bensaidi die Magie des Kinos. Er springt zwischen kontrastierenden Genres, sampelt Film noir mit Komödie und setzt Bildideen in Szene ... Bensaidi, früher Koautor von André Téchiné, kennt das Kino und hat seine Vorbilder gut ausgewählt. Doch lassen sich die visuelle Originalität eines Jean-Pierre Jeunet (DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE), die stilisierte Lakonie eines Takeshi Kitano (HANA-BI) und der zivilisationskritischen Slapstick eines Jacques Tati in nur einem Film zusammenzuführen? Irgendwann ermüdet die dick aufgetragene Virtuosität."

06. Dezember 2007 | WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD • Kritik • film-dienst 25/2006

Die Überfülle an Anspielungen, Zitaten, Genres und Stilen tendiert dazu, den Anschein der Kohärenz ganz ins Belieben des Betrachters zu stellen, meint Josef Lederle. "Krasser als in Bensaïdis Burleske lässt sich das Tohuwabohu einer nach allen Seiten auseinanderstrebenden Welt kaum visualisieren, in der virtuell und technologisch zwar jederzeit alles vernetzt werden kann, an der nächsten Bushaltestelle aber so viele Menschen vorne in das Fahrzeug hinein drängen, dass einige hinten aus der Tür gedrängt werden."

09. Oktober 2007 | WWW - WHAT A WONDERFUL WORLD • Kritik • programmkino.de

Ein fabulierendes Wunderwerk aus Thriller, Musical, Satire, Politfarce sah Günter H. Jekubzik. "Der Film erlaubt sich ab und zu auch einen sehr lokalen Regenschauer, der wie bei Douglas Adams nur eine Person verfolgt. Verrückte Einfälle dieser Art jagen einander im Minutentakt. Schießereien inszeniert er in Konstellationen wie bei John Woo. Das Verkehrsballett der verliebten Polizistin mitten auf einer Riesenkreuzung wirkt wie bei Lars von Trier in DANCER IN THE DARK, oder Busby Berkeley oder halt Jacques Tati. Aber eigentlich ist es einzigartig wunderbar, wie Autor, Busse und Mopeds Kenza umkreisen."

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