Inhalt • INVASION
Auf einem abgestürztem Space Shuttle befand sich eine außerirdische Lebensform. Menschen, die mit ihr in Kontakt kommen, verändern sich auf unheimliche Art. Bald analysieren die Psychiater Carol Bennell und Ben Driscoll die Umstände der Alien-Epidemie: Die Opfer werden im Schlaf infiziert, bleiben zwar körperlich unversehrt, aber verlieren ihre Menschlichkeit. Bald kann man nicht mehr erkennen, wem man noch trauen kann. Carols einzige Hoffnung: Sie muss so lange wach bleiben, bis sie ihren Sohn findet, denn vielleicht ist er der Schlüssel, um die verheerende Invasion aufzuhalten.
Kritik • INVASION • 18. Oktober 2007 • Junge Welt
In Oliver Hirschbiegels Version regieren nun Konfusion und Technokratie, kritisiert Peer Schmitt. "Wer einen vor allem spannenden Science-fiction-Thriller erwartet, wird enttäuscht werden. Diese Version unterscheidet sich von den Vorgängern hauptsächlich durch das Wegwerfen der Motive des Unheimlichen und Phantastischen. Das Doppelgängermotiv spielt kaum mehr eine Rolle, und auf die überlebensgroßen Schoten, in denen die Doppelgänger heranwachsen werden, wird völlig verzichtet. Die Aliens sind nunmehr weniger Pflanze als Virus. Das Immunsystem wird, pars pro toto, zum Bild des gesamten Körpers und als Metapher zum Bild der Gesellschaft als die eines permanenten, gleichsam unsichtbaren Krieges."