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OPERATION: KINGDOM

OPERATION: KINGDOM

Regie Peter Berg
Kinostart 11.10.2007

Kritiken • OPERATION: KINGDOM

18. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • critic.de

Laut Rochus Wolff kann der Film das Versprechen, das er formal und ästhetisch zu geben scheint, inhaltlich nicht halten. "Der unruhig wandernde Blick der Kamera mag für den Zuschauer irritierend sein – die Grundstruktur des kolonialen Blicks vermag er nicht aufzuheben. Saudi-Arabien bleibt hier ein fremdes, feindlich wirkendes Land. ... Bemerkenswert ist immerhin, wie sehr sich der Film auf diese Logik der gegenseitigen Vernichtung einlässt und den Zuschauer mit hineinzieht ... Gewalt aber, das macht der Film in seinen letzten Momenten deutlich, reproduziert sich immer selbst. Dass OPERATION: KINGDOM genau von dieser Spirale selbst zehrt und sie zugleich aufzeigt, macht ihn zu so einer zwiespältigen Angelegenheit."

11. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Rüdiger Suchsland mischt OPERATION: KINGDOM Plumpheit und Skepsis. "OPERATION: KINGDOM ist einer der wenigen US-Filme, die am "american way of life" zweifeln. Er zeigt, dass die USA im Nahen Osten gescheitert sind. Wenn im letzten Viertel dieses triste Szenario sich in Lärm und Schießerei verwandelt, und ein prekäres Happy End am Ende steht, kann man das nur als revisionistische Fantasie interpretieren."

11. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • Junge Welt

Tina Heldt entdeckt mehrere Punkte, die den Film interessant machen. "Es gibt einen Kulturvergleich. Das amerikanische Team hat die technisch überlegenen Untersuchungsmethoden. Die Saudis wiederum haben den Vorteil des autoritäreren Regimes. Um herauszufinden, woher die Terroristen authentische Polizeiuniformen hatten, foltert die saudische Polizei die eigenen unschuldigen Kollegen ohne viel Federlesens. Den Gummiknüppel immer feste druff aufs Ohr. Kleine Aufmerksamkeiten erfahren auch der Sexismus und die Idiosynkrasien der saudischen Gesellschaft."

11. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • Der Spiegel

Zuweilen entwickelt der Film für Christian Buß psychologisch und inszenatorisch eine ungeheure Dringlichkeit. Aber "die humanistische Botschaft von OPERATION: KINGDOM schrumpft auf zwei dubiose Leitsätze. Erstens: Nicht alle Araber sind Verbrecher. Zweitens: Die meisten aber irgendwie doch. Wie hier alte Männer und Kinder als potentielle Bombenträger in Szene gesetzt werden, ohne ihre Motivation ergründen zu wollen, ist schon unzulässig suggestiv. ... Doch so schonungslos und aufreibend uneindeutig der Kampfeinsatz auch in Szene gesetzt wird, die US-Interventionspolitik erscheint in OPERATION: KINGDOM nur umso heroischer. Die Botschaft lautet: Als brave Troubleshooter bei der dreckigen Demokratisierungsarbeit auf diesem Globus sind die Amis nun mal unverzichtbar."

09. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • film-dienst 21/2007

Für Ulrich Kriest wird mit einem Star-Ensemble und viel Geduld ein komplexes Bild der politischen Verhältnisse in Saudi-Arabien und der administrativen Beziehungen zu den USA entworfen wird. "Auch die Darstellung der Arbeit der Ermittler vor Ort scheint von ausgezeichneter Recherchearbeit geprägt. Nach dem furiosen Auftakt verströmt der Film die Ruhe und Präzision äußerster Professionalität, unterfüttert von einer latent präsenten Bedrohung. ... Ab einem gewissen Punkt scheint den Filmemachern allerdings die Ruhe des Erzählflusses zuviel geworden zu sein, weshalb der Film im letzten Drittel unvermittelt zu einer Art BLACK HAWK DOWN mutiert, mit viel Ballerei und erheblichen Kollateralschäden."

06. Oktober 2007 | OPERATION: KINGDOM • Kritik • Der Tagesspiegel

Jamie Foxx und Jennifer Garner stellten in Berlin ihren Film vor. Sebastian Leber war dabei.

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