Inhalt • DIE FREMDE IN DIR
Erica Bain wird mit ihrem Verlobten David Kirmani brutal auf einer Straße in New York überfallen - David stirbt, Erica kommt nur knapp mit dem Leben davon. Die Straßen der Stadt erscheinen ihr nun bedrohlich und fremd. Als sie die Angst nicht mehr erträgt, gibt ihr eine Schusswaffe das Gefühl von Sicherheit zurück. Als sie die Waffe erstmals abfeuert, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich verteidigen. Auch beim zweiten Mal handelt sie in Notwehr … oder hat sie unbewusst darauf verzichtet, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen? Ihre panische Angst weicht einem neuen Gefühl: Sie erobert sich ihr Leben zurück...
Kritik • DIE FREMDE IN DIR • 27. September 2007 • Der Tagesspiegel
Für Verena Friederike Hasel fehlt dem Film eine psychologische Stoßrichtung. "Denn er ist keine Charakterstudie der zivilisatorischen Degeneration eines Menschen; er regt noch nicht einmal zur Empathie mit der Hauptfigur an, dazu ist die Kamera zu unruhig: Als Erica das erste Mal nach dem Überfall die Wohnung verlassen will, erfasst sie schon im Hausflur Panik. Aber statt konsequent ihre Perspektive auf die Umgebung zu wählen, springt die Kamera von der Rücken- in die Vorderansicht Ericas und von Wand zu Wand – ohne jede innere Fokussierung, durch die der Flur auch für den Zuschauer zum dunklen Schreckensschacht werden könnte."