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WÄCHTER DES TAGES

WÄCHTER DES TAGES

Regie Timur Bekmambetow
Kinostart 20.09.2007

Kritiken • WÄCHTER DES TAGES

20. September 2007 | WÄCHTER DES TAGES • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen schaurig-schräger Ostblockbuster sah Jens Mühling. "Tatsächlich sollte man nicht allzu viel Aufmerksamkeit an die Handlungsführung dieses Films verschwenden – und sich stattdessen rückhaltlos der visuellen Achterbahnfahrt überlassen, mit der Bekmambetow seine Zuschauer durch Moskau jagt. Von amerikanischen Genre-Filmen ähnlicher Machart unterscheidet WÄCHTER DES TAGES nämlich in erster Linie, dass Bekmambetow seine Schreckenswelt so radikal russisch gestaltet. Weltverschwörungen werden in verwanzten Wohnküchen ausgeheckt, mythische Schlachten auf den Dächern monströser Sowjetpaläste ausgetragen – und auch der Untergang Moskaus ist mit abgöttischer Liebe zum Plattenbaudetail inszeniert."

20. September 2007 | WÄCHTER DES TAGES • Kritik • Junge Welt

Tina Heldt entdeckt wie hier triste Realität magisch verändert werden soll. "Der Film ist eine soziale Katastrophenphantasie mit der Pointe, daß diese darauf aus ist, sich selbst restlos rückgängig zu machen. Zurückgehen in der Zeit, die Tafel abzuwischen – tabula rasa machen. Und der Film nimmt dieses Bild wörtlich; es gibt in ihm wirklich eine "magische Kreide", die jede Tafel jede Wand ebenfalls in eine magische Tafel umwandeln kann, deren Schrift es tatsächlich vermag, die Realität umzumodeln."

18. September 2007 | WÄCHTER DES TAGES • Kritik • critic.de

WÄCHTER DES TAGES hat bei Rochus Wolff, trotz der Bekmambetow mancherorten zugesprochenen Radikalität in ästhetischen Belangen, schnell Langeweile durch Reizüberflutung ausgelöst. "Dabei hat der Film, den gleichwohl nur eingeschworene Fantasy-Fans so richtig mögen werden, dennoch einiges zu bieten. Insbesondere ist dies eine epische Erzählung, in der Licht und Schatten nicht so streng voneinander getrennte Größen sind, wie dies im Genre sonst gern gesehen wird ... Stattdessen sind bei den Wächtern die Übergänge fließend; Schmerz und Furcht sind auf beiden Seiten stets mit im Spiel."

10. September 2007 | WÄCHTER DES TAGES • Kritik • film-dienst 19/2007

Rasanz, schnelle Schnitte, brüske Zeitsprünge und spektakuläre Bilder hat Jens Hinrichsen ausgemacht. "Indes verliert sich im Strudel der Effekte jedes menschliche Maß. Prinzipiell interessante Figuren wie Anton, Swetlana oder Yegor fallen einer bodenlosen Überwältigungsästhetik zum Opfer. Der Regisseur kann oder will keine stringente Geschichte erzählen, keine größeren Spannungsbögen aufbauen, keine Anteilnahme erwecken. Wie der Vorgängerfilm ist WÄCHTER DES TAGES über lange Strecken so wirr aus Horrormotiven, Actionfilm-Klischees und Alltagsfragmenten zusammengeschustert, dass man nicht einmal unglücklich darüber ist, dass am Ende alles in Stücke geht."

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