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SHOOT ´EM UP

SHOOT ´EM UP

Regie Michael Davis
Kinostart 20.09.2007

Kritiken • SHOOT ´EM UP

20. September 2007 | SHOOT ´EM UP • Kritik • Berliner Zeitung

Hier ist drin, was draufsteht, meint Alexandra Seitz. "Es ist überhaupt nicht schwer, diesen Film für primitiven Mist zu halten, besteht er im Grunde doch aus nicht mehr als endlosen Schießereien und mäßig komischen Einzeilern. Andererseits ist das Naheliegende auch oft das Langweilige. Und dass bei einem Filmtitel wie SHOOT ´EM UP kein tiefgründiges Arthouse-Werk zu erwarten ist, sollte eigentlich auch jedem klar sein. Von Etikettenschwindel kann also keine Rede sein. Drin ist, was draufsteht. Es wird geballert, was das Zeug hält, und dann wird noch ein wenig mehr geballert. Und dann, weil's so schön war, Sie wissen schon ..."

20. September 2007 | SHOOT ´EM UP • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Einen köstlich hanebüchener Actionfilm sah Jürg Zbinden. "Die rasende Action-Parodie gönnt ihren drei Protagonisten und dem perfiden Verfolger keine Pause, ein irrwitziger Schusswechsel folgt dem nächsten. Augenfällig ist, dass im Gegensatz zu einer Mehrheit jüngerer "Gewaltfilme" wieder Blut fliesst. Der Action-Mainstream lässt das tödliche Handwerk zusehends unblutig erscheinen. ... Es gehört einige Chuzpe dazu, sich eines Babys als äusserst wehrlosen Hauptdarstellers zu bedienen. Selbstverständlich gelangten bei den Baby-Stunts Puppen zum Einsatz. SHOOT ´EM UP ist auf die Spitze getriebener schwarzer Humor in Reinkultur, ein amerikanischer Film noir unter britischem Einfluss."

20. September 2007 | SHOOT ´EM UP • Kritik • Der Spiegel

Brutal witzig soll SHOOT ´EM UP sein, aber brutal öde kommt der Film für Andreas Banaski daher. "Denn dieser feuchte Traum für Feuerwaffenfetischisten ist ein einziger durchgeknallter Schusswechsel - entschlackt von psychologischem Feinsinn, Beziehungsgegrübel und logischer Handlung. Nur Cum-Shots, wie im Porno. Da ist sich der Film für keinen Kalauer zu schade, wenn aus allen Rohren gefeuert wird und der Zeugungs- mit dem Tötungsakt zusammenkommt. ... Das kann man dann, je nach Kinderstube, für degoutant und degeneriert halten (wie die "New York Times") oder für eine liebevolle Hommage an absurden Slapstick- und Bugs-Bunny-Cartoon-Sadismus (wie der "Rolling Stone" oder US-Starkritiker Roger Ebert)."

18. September 2007 | SHOOT ´EM UP • Kritik • critic.de

Der Titel ist Programm meint Rochus Wolff. "Davis' immer leicht distanzierte Inszenierung und Erzählhaltung, die ihre Künstlichkeit in der schieren Unmöglichkeit der Actionsequenzen zur Schau stellt, soll das Actionkino zugleich ironisch von außen kommentieren und im Spektakel überbieten. Das Ergebnis ist einerseits sehr erfreulich, weil sich SHOOT ´EM UP nicht so unendlich ernst nimmt und trotzdem für Fans ein großes Vergnügen sein wird. Andererseits fehlt es an originellen Ideen, die eine wirkliche Brechung der von dem Film so zahlreich eingesetzten Klischees vornehmen könnten oder über sie hinausgreifen würden."

10. September 2007 | SHOOT ´EM UP • Kritik • film-dienst 19/2007

Im Wesentlichen fokussiert sich für Mike Beilfuß der Film, der einen widerwärtigen Pseudo-Existenzialismus vermittelt, auf zwei Komponenten: Ballern und coole Sprüche. "Es ist alles nicht so ernst gemeint, soll einfach nur unterhalten – dieses Motto wird mit markigen Sprüchen und den Spleens der beiden Hauptcharaktere immer wieder hervorgehoben. Was aber letztlich hängen bleibt, ist nicht der Unterhaltungswert, sondern die verherrlichende Gewaltdarstellung; und genau das ist es, was die Motivation und die Grundaussage des in seiner schnellen Szenenabfolge fast an ein Computerspiel erinnernden Shooter-Films fragwürdig macht."

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