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ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH

ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH

Regie Shekhar Kapur
Kinostart 20.12.2007

Kritiken • ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Die Zeit

Sabine Horst schreibt über die neue Macht der Film-Königinnen.

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Berliner Zeitung

Für Peter Uehling ist Cate Blanchett der einzige Grund, um sich den Film anzusehen. "Großartig denkt sie den Schluss des ersten Films, in dem sie sich das Leben aus dem Gesicht schminken ließ, weiter. Sie ist kaum älter geworden, nicht jedenfalls die 20, 30 Jahre, die zwischen den beiden Filmen liegen: Das Amt altert nicht. In Blanchetts scharfkantigen Gesicht, im oft ironisch-müden Blick sieht man die Kosten, die das Amt vom Menschen gefordert, aber auch den Ernst und die große Intelligenz, mit denen diese Frau ihr Amt geführt hat. Dabei wird nichts psychologisch forciert oder in eine Menschlichkeit gepresst, die nicht die der Epoche wäre. Elizabeth behält ihr Geheimnis."

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Die Tageszeitung

Die Perücken sind besser als der Film, stellt Cristina Nord fest. "Manchmal möchte der Film den Eindruck erwecken, man sehe Elisabeths echtes Haar. In solchen Szenen hat man einen rotblonden, vom Druck der vielen Perücken müden Schopf vor sich. Damit ist gut umrissen, wie sich das Design zum Rest des Films verhält: Die großartige Opulenz überdeckt zugleich Kapurs glanzlose Inszenierung."

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Die Tageszeitung

Britische Historie als Pop hat Wilfried Hippen gesehen. "Kapur ist die romantische Intrige um Sir Walter Raleigh und die Hofdame Elisabeth Throckmorton ebenso wichtig wie die Seeschlacht, bei der sich das Schicksal von Elisabeth und England entscheidet. Hier wie dort plündert der Regisseur ungeniert die verschiedenen Genres und inszeniert ein amouröses Stelldichein bei Kerzenlicht genauso bildgewaltig wie den Angriff der britischen Kriegsschiffe auf die Armada."

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Besonders überraschend ist das alles nicht für Michael Kohler. "Der in Indien geborene Shekhar Kapur scheint sich mit seinen Filmen (ELIZABETH, DIE VIER FEDERN) immer noch für das Zerbrechen der englischen Kolonialmacht entschuldigen zu wollen. Und weil ihm die Begabung zum großen Drama fehlt, hat er sich wie ein Hofmaler auf die Schmeichelei verlegt. Den einen dient er seine Werke mit nationalem Pathos an, den anderen mit Ausstattungsglanz und Herz-Schmerz-Gloria. Doch wer das elisabethanische Zeitalter mit einem royalen Ringelpiez verwechselt, unterschätzt am Ende auch sein Publikum."

20. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Neues Deutschland

Hanno Harnisch konnte sich an Cate Blanchett nicht sattsehen. "Wie auf zeitgenössischen Gemälden gibt sie der zweidimensionalen Leinwand Raum. Mal erstrahlt diese Frau in jüngferlichem Weiß, mal in prächtiger rotsamtener Robe, mal in eisenglänzender Rüstung und mal perückenlos und fast nackt in ihrem königlichen Schlafgemach. Verletzlich und verletzend kann sie sein, hart und weich, unnahbar und Nähe suchend, ohnmächtig manchmal vor ihrer Macht und eifersüchtig in ihrer Leidenschaft. Das Gesicht der 38-jährigen Australierin Cate Blanchett kann fast alles."

18. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann ist begeistert von Cate Blanchett als britische Königin. "Es gibt nicht wenige Kriegsfilme derzeit. Doch selten hat man den Kampf um die richtige Sache so ungeniert inszeniert gesehen wie in diesem Kostümspektakel mit seinen bombastischen Bildern und einer schamlosen Geschichtsklitterung, die sich mittelalterlicher Kathedralen ebenso unbefangen als Wohnraum oder Hinrichtungsort bedient wie der Mittel modernster Computeranimation zur Flottenvermehrung. Und alles mit dem gleichen Ziel: Überwältigung."

13. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald ist begeistert: "Der Inder Kapur feiert eine farbenfrohe Ausstattungsorgie, die Bollywood zur Ehre gereichte. Der Film, der zum Grossteil in einigen der schönsten Kathedralen Südenglands gedreht wurde, ist in jeder Einstellung eine Augenweide, was sich vor allem der Kameraarbeit von Remi Adefarasin verdankt. Er umkreist seine Motive im Stil eines Michael Ballhaus und sucht sich immer wieder überraschende Perspektiven."

12. Dezember 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß vergleicht den TV-Film mit Helen Mirren und die Kinoversion mit Cate Blanchett miteinander. "So wird das Kino-Drama ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH, das wie Blanchetts erster königlicher Auftritt vom Genre-Spezialisten Shekhar Kapur inszeniert worden ist, zur Hymne auf die Herrscherin. Blanchett spielt mit sicherem Gespür für die Tragik der machtlosen Machtfrau. Um sie herum aber versinkt das Drama leider in lautem Pulverdampf und fahlem Kerzenflimmern."

22. November 2007 | ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel entdeckt einige Schwachen, aber: "Sieht man von dieser Schwachstelle einmal ab, so funktioniert ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH aber immer noch als bildgewaltiges und verschwenderisch ausgestattetes Historiendrama. Die Palette der detailverliebten Sets reicht von den königlichen Gemächern bis zur wegweisenden Schlacht im Ärmelkanal. Gegenüber dem ersten Elizabeth-Film grenzt sich Das goldene Königreich durch seine stärkere Akzentuierung der Action-Sequenzen ab. Vor allem während der Seeschlacht nutzt Kapur die technischen Möglichkeiten des modernen Blockbuster-Kinos, wobei er seiner eindrucksvollen Bildsprache stets treu bleibt."

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