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STAUB

STAUB
Regie Hartmut Bitomsky
Kinostart 21.02.2008

Inhalt • STAUB

Staub. Er ist überall und allgegenwärtig. Ein Konglomerat feinster Partikel, das sich in Bewegung setzt, sobald die Dinge zur Ruhe kommen. Er wird bekämpft und beseitigt und kehrt noch im Verschwinden zurück. Ein Sysiphus, wer sich mit ihm anlegt. Staub nistet in Teppichböden und auf Dachstühlen. Er dringt in Laboratorien ein und legt sich auf Kunstwerke. Er wird von Fabrikschloten in die Luft geblasen und wohnt in jedem Regentropfen. Staub macht krank, Staub macht den Kosmos. Er ist das kleinste, noch unmittelbar sichtbare Objekt, von dem ein Film handeln kann.

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Crew • STAUB

Regie: Hartmut Bitomsky

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Kritik • STAUB • 21. Februar 2008 • Die Tageszeitung

Die Filme Bitomskys waren schon immer mehr den verschlungenen Wegen des Essayismus verpflichtet als einem akademischen Dokumentarismus, schreibt Dominik Kamalzadeh. "Es ist die Arbeit einer äußerst dichten Montage, die "Staub" so ergiebig und abwechslungsreich macht und so verzweigt wie einen Hypertext, durch den man zum Glück mit kenntnisreicher Stimme geführt wird. Nicht nur weil das Staubkorn die kleinste Einheit des Bildes ist, kommt der Film auch immer wieder auf Fragen der Sichtbarkeit zurück. Staub gibt sich dem Auge nur über Umwege preis, es braucht eine Anstrengung, um ihn in seiner ganzen Vielseitigkeit sehen zu können. Vielleicht ist es das größte Verdienst dieses Films, dass er einem den Blick für die Allgegenwärtigkeit von Staub öffnet, aber nicht alle Illusionen zerstört: Schließlich ist selbst der blaue Himmel eine verstaubte Angelegenheit."

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