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HAIRSPRAY

HAIRSPRAY

Regie Adam Shankman
Kinostart 06.09.2007

Kritiken • HAIRSPRAY

06. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz lobt besonders John Travolta. Seine "Edna gehört zu den Highlights dieses ohnehin ausgesprochen inspirierten Filmmusicals. Seine liebevolle Charakterisierung der nach allzu langer, an Bügeleisen und Herd verbrachter Zeit wieder Freude am Leben findenden Hausfrau rührt an. Geradezu mitreißend aber wirkt das Vergnügen, das er so offensichtlich an der rhythmischen Bewegung seiner großzügigen Rundungen, vor allem aber seines mächtigen Silikonhinterns hat. Selten sah "shake yer booty" charmanter aus, und Travoltas Vorstellung erinnert einleuchtend daran, dass wir ihn seiner schauspielerischen Abenteuerlust wegen zu Recht schätzen.

06. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • Der Tagesspiegel

Bei diesem Zickenkrieg im Showbusiness fliegen laut Daniela Sannwald die Fetzen. "In HAIRSPRAY beweist Travolta, in eine Ganzkörpermaske voluminösen Ausmaßes gestopft, einmal mehr, dass er ein souveräner Darsteller ist, selbst in Frauenkleidern. Wenn er, von Gewichten und Hochfrisur beschwert, mit dem eleganten, langgliedrigen Christopher Walken, der seinen, nein, ihren, Ehemann Wilbur gibt, ganz leichtfüßig ein Tänzchen im Stil von Ginger Rogers und Fred Astaire hinlegt, dann denkt man an den ultimativen Disco-Film und freut sich, dass er's immer noch kann."

06. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Aufsehen sorgt bei Michael Kohler der verblüffende Besetzungscoup. "Während sich Divine die Leinwand bei jedem Auftritt einzuverleiben scheint, nimmt Travolta Maske und Latexanzug vor allem als darstellerische Herausforderung wahr. Seine Figur ist zunächst so verhuscht, dass man tatsächlich glauben könnte, sie hätte sich aus Scham in ihren voluminösen Körper verkrochen. Später erprobt Travolta die großspurige Seite der mutig gewordenen Matrone und meistert ein Liebesduett mit dem in seiner Sanftheit beinahe schon wieder unheimlichen Christopher Walken."

06. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Exzellent nennt Jürg Zbinden das Remake; es zündet von Beginn an. "In Zeiten von Adipositas und Diätwahn versprüht HAIRSPRAY ein gänzlich unbeschwertes Fluidum, mit hinreissenden Tanzszenen und lebensfrohem Gesang. Eine hübsche filmtechnische Spielerei lässt Tracy aus einer gerahmten Fotografie heraus singen und drei Grazien einer schwarzen Girl Group von einem Werbeplakat. Die achtzehnjährige Nikki Blonsky ist eine ebenso spektakuläre Entdeckung wie Jennifer Hudson, die 2007 als Debütantin in DREAMGIRLS einen Oscar holte."

06. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • critic.de

Rochus Wolff sah ein nahezu perfektes Sommermusical - nicht mehr und nicht weniger, mit Straßentanzszenen und viel Gesang. "HAIRSPRAY hat in der neuen Fassung viel von seiner gesellschaftskritischen Kraft verloren – die Anspielungen etwa auf Alfred Kinsey und Nathaniel Hawthornes Roman DER SCHARLACHROTE BUCHSTABE sind ausgetauscht durch ein fast rein popkulturelles Referenzsystem, das unter anderem über Cameo- und Gastauftritte auf andere Filme verweist. Nur gelegentlich rutscht da noch ein wenig Medienkritik durch, wenn die Wahl zur "Miss Teenage Hairspray" am Schluss des Films einer Castingshow gleicht."

05. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • Der Spiegel

Über sprühende Witze hat David Kleingers gelacht. Der Film vertraut "auf schnelles Tempo, unbekümmerten Witz und eindeutige Gefühlsappelle. Die kommen natürlich in Form der großartigen Songs ... Ohnehin bezaubert HAIRSPRAY im Jahr 2007 weniger durch cooles Insidertum denn durch die fröhliche Beschwörung eines anderen Amerikas: Als Kennedy noch am Leben war und Jackies Haare die Frauen zum Friseur rennen ließen; als das Land sich unschuldig fühlte und die demokratische Zukunft in allerschönsten Farbe ausmalte. Und als man glaubte, die Welt verbessern zu können, in dem man die Verhältnisse zum Tanzen bringt."

04. September 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • kino-zeit.de

Ein turbulentes und quietschbuntes Filmmusical voller mitreißender Songs sah Joachim Kurz. Der Film präsentiert sich "als harmloser Spaß, der der ätzenden Satire eines John Waters ein wenig die Schärfe nimmt und stattdessen beste Entertainment-Qualitäten auf die Leinwand zaubert. Durch die Bank verstehen es die Darsteller, dem schmissigen Film ordentlich Drive zu geben. Auch John Travolta als Tracys Mutter Edna gibt sich mit viel Spaß an der Verkleidung reichlich Müheeine Ausnahmeerscheinung wie Divine vergessen zu machen, für ihn aber sind die Schuhe und Hüfthalter seiner Vorgängerin resp. seines Vorgängers dann doch einige Nummern zu groß. Doch das kann das Vergnügen an diesem Film kaum schmälern."

27. August 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • film-dienst 18/2007

Grundsätzlich ist der Tanzschwerpunkt einem Gesangsschwerpunkt gewichen, stellt Jörg Gerle fest. "Mit Ausnahme des fehlbesetzten John Travolta bietet auch das Schauspielerensemble überzeugende Leistungen, das, von einigen Cameos abgesehen, gegenüber Waters' Film und dem Musical völlig neu rekrutiert wurde. In dem homogenen Ensemble stiehlt indes Michelle Pfeiffer als Velma von Tussle allen die Show, wenn sie in unnachahmlicher Giftigkeit das blond-gestylte Monster gibt. Dass Kamera und Schnitt für ein Musical eher konventionell gehalten sind und die Regie recht unauffällig agiert, ist angesichts des "bewährten" Stoffs und der vorzüglichen Randbedingungen zu verschmerzen."

09. August 2007 | HAIRSPRAY • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns lobt besonders die Darsteller: Neben Michel Pfeiffer "stechen besonders Christopher Walken und John Travolta hervor. Letzterer liefert als Tracys Mutter Edna eine erstaunlich selbstironische Performance ab, mit der er immerhin in die Fußspuren von John Waters Lieblingsschauspieler(in), dem Transvestiten Divine tritt. Im Zusammenspiel mit Walken, der seinen/ihren Ehemann spielt, gelingen Travolta einige der absurdesten Szenen des Jahres, die einen schönen Kontrast zu den luftigleichten Gesangsnummern abgeben."

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