Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE REGELN DER GEWALT

DIE REGELN DER GEWALT

Regie Scott Frank
Kinostart 13.09.2007

Kritiken • DIE REGELN DER GEWALT

13. September 2007 | DIE REGELN DER GEWALT • Kritik • Berliner Zeitung

Einen Thriller mit Hinterlist sah Anke Westphal. "Und das ist das Faszinierende an diesem Thriller: Ein Niemand wird zum Jemand. Chris entdeckt sich selbst als handelndes Subjekt wieder. Und wiewohl die Bösen nur zu erkennbar, ja gerade chargenhaft böse sind (ein besonderes Vergnügen ist Killer Bone mit Sonnenbrille), geht es hier eigentlich nicht um Moral, sondern um Strukturen. Es wird in Chris eine Art Zauberlehrling geweckt. Im Rahmen seiner Zwangshaftigkeit läuft der Junge zu enormer Form auf, als die Gangster unklugerweise seinen Kumpel Lewis kidnappen. Denn Chris ist einfach besser organisiert als sie. Das ist mal eine hübsche Pointe - in einem ungewöhnlichen Thriller, der auch Sozialdrama ist."

10. August 2007 | DIE REGELN DER GEWALT • Kritik • critic.de

Welf Lindner lobt den fulminanten Auftakt. "Scott Frank versucht Psychologie und Heist-Film zu kombinieren. Doch leider geht die Rechnung nicht ganz auf. Denn der Gesamteindruck, den Die Regeln der Gewalt hinterlässt, ist der, weder Fisch noch Fleisch vor sich zu haben. Einerseits Thriller, dessen Spannungsqualitäten sich in Grenzen halten und dessen Inszenierung eines Banküberfalls, ob Planung oder Ausführung, reichlich uninspiriert wirkt. Andererseits Charakterstudie, die das Kernproblem seiner Hauptfigur, die Störung von Gedächtnis und Erinnerung, nur ungenügend transportiert."

09. August 2007 | DIE REGELN DER GEWALT • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel sieht zahlreiche Parallelen zu den Filmen der Schwarzen Serie. "Auch hier schlägt der Plot kleinere und größere Haken, taucht eine geheimnisvolle Femme fatale auf und kommt es am Ende zu einem blutigen alles entscheidenden Showdown. Dabei hebt sich Scott Franks Regiedebüt gerade in Punkto Charakterzeichnung wohltuend vom Gros der durchgestylten aber oftmals inhaltsleeren Neo-Noirs ab. ... Franks Vergangenheit als Drehbuchautor, seine Erfahrung bei der Ausarbeitung einer in sich widersprüchlichen Figur hilft DIE REGELN DER GEWALT über die Ereignislosigkeit seines Mittelteils hinweg. Das und Joseph-Gordon Levitts erneut beeindruckende Darstellung eines melancholischen Einzelgängers."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,37065