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ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE

ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE

Regie Billy Ray
Kinostart 18.10.2007

Kritiken • ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE

21. Oktober 2007 | ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der kühle Agententhriller ist für Martin Schwickert ein dichtes Kammerspiel. "Chris Cooper spielt diese tragische Agentenfigur, in deren Seele Narzissmus und Loyalität streiten, mit großer Präzision und Strenge. Allzu diszipliniert hingegen wirkt Rays Regiekonzept, das sich zu sehr den Fakten des Falles und einer entschlackten Ästhetik verpflichtet fühlt und dabei den Spannungsbogen aus den Augen verliert."

18. Oktober 2007 | ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal betreibt der Film die Entmythisierung von US-Geheimdiensten. "Es ist ein spannender Film nicht durch Verfolgungsjagden (die gibt es nicht), sondern durch die subtilen psychologischen Spiele der Protagonisten, das gegenseitige Belauern. Denn natürlich geht es um Macht, auch Konkurrenz - das ist ja überall so. ... Chris Cooper ist einer der wundervollsten Charakterdarsteller des US-amerikanischen Kinos und Ryan Phillippe wird möglicherweise selbst mal einer werden; ausgeschlossen ist das jedenfalls nicht."

12. Oktober 2007 | ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE • Kritik • film-dienst 21/2007

Laut Holger Römers mochte Regisseur Billy Ray "nicht ganz darauf vertrauen, dass sich die distanzierte Charakterstudie eines Geheimdienstbürokraten als Alternative zu alten Agentenfilm-Mustern eignet. Wie zur Kompensation dafür, dass ENTTARNT keine Erklärung für Hanssens schizophrenes Handeln bietet, lässt der Filmemacher O’Neill im letzten Akt einen vergleichsweise vordergründigen charakterlichen Reifungsprozess durchleben und streut schließlich doch noch ein paar Spannungsmomente ein, die ganz brav klassischen Suspense-Regeln folgen."

20. September 2007 | ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Der spannend unterkühlte Thriller ganz ohne Action hat Thomas Binotto überzeugt. Der Film "ist ein Thriller ohne das inzwischen obligate Attribut Action. Ein Kammerspiel, in dem die hektische Suche nach dem Täter gar nicht erst eröffnet wird und das Ende dem informierten Zuschauer bekannt ist. Ein altmodischer Thriller, in dem keine lautstarke Materialschlacht stattfindet, und mit einem Regisseur, der konsequent auf Suspense setzt und das Publikum auf subtile Weise zum Mitspielen verführt. Und das ist spannend, sehr spannend sogar. Dafür ist ganz offensichtlich sowohl beim Drehbuch wie bei der Regie ein konsequenter Gestaltungswille verantwortlich."

09. August 2007 | ENTTARNT - VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE • Kritik • critic.de

Einen Spionagethriller der etwas anderen Art hat Welf Lindner gesehen. "ENTTARNT beleuchtet die Kosten der Spionage und zeigt, wie Menschen durch Betrug und Maskerade zu einsamen Sonderlingen werden, die sich ihrer Umwelt entfremden und deren Identität zunehmend von einer Scheinidentität überlagert wird. ... Ray ist ein kleines, ungewöhnliches Genrewerk gelungen: ein Hybrid zwischen Thriller und menschlichem Drama, der seine Geschichte mit einem Authentizitätsanspruch und einer Ernsthaftigkeit erzählt, die man im Spionagefilm lange Zeit vermisst hat."

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