Inhalt • I´M NOT THERE
Musiker, Geschichtenerzähler, Lichtgestalt, Diva, Visionär - Bob Dylan ist all das in einer Person und noch viel mehr. Sechs Schauspieler übernehmen die Rolle des exzentrischen Stars und porträtieren ihn in den unterschiedlichen Phasen und Stationen seines bewegten Lebens.
Kritik • I´M NOT THERE • 27. Februar 2008 • Der Spiegel
Dem Regisseur ist es laut David Kleingers gelungen, , sich dem schillernden, aber scheuen Genie zu nähern. "In 135 Minuten verschränken sich verbriefte Fakten, hartnäckige Gerüchte und kühne Fiktion während Zeitlinien aufeinander treffen und kollabieren. Der stete Reigen aus Tod und Wiederauferstehung verlacht den Versuch einer linearen Chronologie, findet den paradoxen Moment der Gegenwart im historischen Detail und erhebt sich souverän über die positivistische Geschichtsschreibung konservativer Dylanologen Das ist beim besten Willen nicht simpel nachzuerzählen, häufig verwirrend, aber nie langweilig und immer berauschend. Und, als Referenz an den oft sträflich unterschätzen Humor Dylans, von Momenten ketzerischer Komik durchsetzt."