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CHAOS

CHAOS

Regie Youssef Chahine
Khaled Youssef
Kinostart 20.03.2008

Kritiken • CHAOS

27. März 2008 | CHAOS • Kritik • kino-zeit.de

Subtil ist das nicht gerade, was Youssef Chahine in seinem neuen Film zeigt, kritisiert Joachim Kurz. "Darüber hinaus wirkt vieles für europäisch geprägte Zuschauer in seiner Mixtur recht befremdlich. Soap-artig zugespitzt und banal wirken oftmals die Figuren, hier die Bösen, da die Guten – Raum für Zwischentöne und Schattierungen gibt es kaum. Lateinamerikanische Telenovelas standen offensichtlich genauso Pate für diesen Film wie indische Bollywood-Streifen, Melodram und Slapstick prallen hier ungebremst aufeinander und irritieren die Sehgewohnheiten bis an den Rand des Erträglichen."

20. März 2008 | CHAOS • Kritik • Berliner Zeitung

CHAOS ist in vielen Momenten nahe an der Seifenoper, entdeckt Bert Rebhandl. "Youssef Chahine stellt eine direkte Verbindung zwischen der sexuellen Frustration des Polizisten und seinem Foltergefängnis her - auch hier sind es eher drastische als feinsinnige Mittel, die zur Anwendung kommen. Ein starker Populismus ist CHAOS sicher nicht abzusprechen, dennoch ist dieses mit der Assistenz von Khaled Youssef gedrehte Spätwerk eines der großen Meister des Weltkinos sehenswert: als Zeugnis einer Filmnation, die in unseren Kinos ungebührlich unterrepräsentiert ist."

20. März 2008 | CHAOS • Kritik • Die Tageszeitung

Ein klassisches Filmmelodram sah Dietrich Kuhlbrodt. Dank "diverser Kompromisse ist CHAOS ins Kino gelangt. Ich vermute mal, dass der Film in den betroffenen Staaten gegen den melodramatischen Strich gesehen wird, kompromissfrei. Dies ist anzunehmen, weil die aggressive Haltung gegen die staatliche Repression so stark ist, dass sie auch dann, wenn sie im Lauf des Films weniger explizit wird, den Zuschauer ergreift - über das Filmende hinaus."

17. März 2008 | CHAOS • Kritik • programmkino.de

Die Kritik am ägyptischen Staat hat der Regisseur laut Hendrike Bake in eine Mischung aus grellem Melodram und Slapstick Komödie gepackt. "Immer wieder gibt es aber auch kleine 'dokumentarische' Momente in denen man das Leben in den Straßen ahnt, Innenräume bewohnt scheinen und neben den glatten Gesichtern der Schauspieler faltige Statisten auftauchen. Besonders die Demonstrationen zu Beginn und Ende von Chaos scheinen aus einem anderen Film zu stammen. Es sind diese Unebenheiten und Richtungswechsel, die den Reiz von CHAOS ausmachen. Das mutige politische Anliegen hinter der platten Romanze, die für westliche Sehgewohnheiten ungewohnte Nähe von Drama und Komödie, und der kleine böse Clown im Zentrum des Films."

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