Inhalt • ANDERLAND
Inmitten einer kargen Landschaft hält ein Bus und spuckt seinen einzigen Passagier in eine neue Welt aus. Andreas hat keine Ahnung, wie er hierher gekommen ist. Er erhält Wohnung, einen Job, Kleider und Nahrung. Die Umgebung ist schön und die Arbeitskollegen sind nett. Andreas, der nun täglich Zahlen in einen Computer eintippt, macht das Spiel mit und findet auch bald eine Freundin. Aber ist dies tatsächlich ein Leben, das er führen will? Denn etwas läuft falsch, etwas fehlt...
Kritik • ANDERLAND • 04. Oktober 2007 • Die Zeit
Eine beklemmend aktuelle Dystopie sah Inge Kutter. Der Regisseur hat sie geschaffen, "indem er die Realität nur um Nuancen übersteigert. ... Jens Lien präsentiert diese Welt in sehr langsamen, ruhigen Bildern; auch Musik und Geräusche setzt er mit Bedacht ein. Gerade dadurch erzeugt er eine beständige Spannung, die einen durch den gesamten Film zieht und am Ende in eine eisige Ungewissheit entlässt, was Andreas' Schicksal anbelangt. Was bleibt, ist das unangenehme Gefühl: Anderland ist schon mitten unter uns."