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VON FRAU ZU FRAU

VON FRAU ZU FRAU

Regie Michael Lehmann
Kinostart 02.08.2007

Kritiken • VON FRAU ZU FRAU

02. August 2007 | VON FRAU ZU FRAU • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal empfiehlt diesen Frauenfilm "Frauen, die von einem Kinobesuch nicht mehr erwarten als schöne Menschen, hübsche Kleider, tolle Wohnungseinrichtungen und ein paar Verwicklungen, die verlässlich im Happy End münden. ... Letztlich ist das Ganze doch allzu bescheiden. Glück und Erfüllung, so nämlich lautet die Moral des Films, gibt es nur innerhalb von Ehe und Familie. Deswegen fehle auch der neurotischen Mama zur Besserung nur eines - ein Mann fürs Bett. Hoffentlich wird der vom Hund gebissen."

02. August 2007 | VON FRAU ZU FRAU • Kritik • Die Tageszeitung

Der Versuch einer romantic slapstick comedy hat Dietmar Kammerer fatal an industriell hergestellte Fabrik-Kekse, die mit dem Slogan "Schmeckt noch wie bei Muttern" angepriesen werden, erinnert. "Diane Keaton gibt die Über-Glucke im permanent hysterischen Ausnahmezustand, als neurotischen Kontrollfreak, die verzweifelt versucht, das Leben ihrer Tochter zu dominieren, weil sie ihr eigenes in den Sand gesetzt hat. Damit würde sie sich nicht unbedingt als glaubwürdiger Ratgeber in Sachen Zukunftsplanung empfehlen, aber ihre Töchter scheinen längst kapituliert zu haben. Als Zuschauer allerdings wünscht man Keaton schon nach wenigen Minuten Rede- oder wenigstens Telefonverbot für den Rest ihrer Leinwandkarriere."

02. August 2007 | VON FRAU ZU FRAU • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald ist über die Hauptdarstellerin enttäuscht: "Diane Keaton dominiert diesen Film als hysterische Gluckenmutter und klammert sich verzweifelt an ein Image, das längst nicht mehr zu ihr passt. Dabei haben ihre Kolleginnen Judi Dench, Helen Mirren, Meryl Streep und Marianne Faithfull in letzter Zeit hinlänglich bewiesen, dass auch für Schauspielerinnen über 60 angemessene Hauptrollen existieren – jenseits von mühsam erhaltener Jugendlichkeit oder marginalem Matronendasein."

02. August 2007 | VON FRAU ZU FRAU • Kritik • schnitt.de

Maike Schmidt sah zu viele Klischees. "Was am Anfang wie eine luftig-leichte Komödie mit durchaus sympathischen Figuren erscheint, ist am Ende nur noch unerträglich nervig. Diane Keaton spielt eine Glucke, wie sie im Buche steht, die ihre Töchter bevormundet und Einmischung als Lebensprinzip gegen die Einsamkeit praktiziert. Dies wird genauso lästig in Szene gesetzt, wie es nunmal ist, was dem Film aber leider nicht den gewünschten Wiedererkennungswert gepaart mit lachendem Nicken einbringt, sondern den ganz klaren Wunsch, das Kino zu verlassen."

25. Juli 2007 | VON FRAU ZU FRAU • Kritik • programmkino.de

Übertrieben und affektiert findet Thomas Volkmann die Sprache zwischen Mutter und Tochter. "Dass Milly nur ein sehr vager Charakter mit wenig Eigenleben, dafür einem kaum stillstehenden Mundwerk und einem als Kuriosum immer wieder ins Feld geführten Lachgrunzen im Stil einer Hyäne bleibt, wundert nicht. Zu dominant ist die Mutter, zu rechthaberisch, was sich auch im Originaltitel BECAUSE I SAID SO bereits spiegelt. Der deutsche Titel VON FRAU ZU FRAU dagegen suggeriert eher Gespräche auf gleicher Augenhöhe, was allenfalls die älteste, aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit als Psychologin arbeitende Schwester noch hinbekommt."

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