Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

BESTE ZEIT

BESTE ZEIT

Regie Marcus H. Rosenmüller
Kinostart 26.07.2007

Kritiken • BESTE ZEIT

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Peinlich berührt ist Alexandra Seitz ab und zu zusammengezuckt. "Dem Charme von Kati und Jo erliegt man gern und leicht; schwerer fällt es allerdings, das Ziel zu akzeptieren, auf das BESTE ZEIT zusteuert. Dass es zu Hause doch am schönsten sei, ist nämlich genau jene kleinbürgerlich-engstirnige "Moral von der Geschicht'", die den Heimatfilm der Vorväter prägte. Das macht den gefährlichen Reiz des "Neuen Heimatfilms" aus: Er ist total anders und doch ganz gleich."

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • Die Tageszeitung

Für Dietmar Kammerer ist BESTE ZEIT "der seltene Fall eines Heimatfilmes, der sich jede Sehnsucht nach Ferne und Aufbruch verbietet. "In BESTE ZEIT ist das Leben im Freistaat so idyllisch, wie es sich nicht einmal Edmund Stoiber wünschen würde ... So verfehlt der Film, was er sich am dringlichsten wünscht: ein positives Bild von "zu Hause" darzustellen. Weil ihm ein echter Konflikt in seinem Inneren abgeht und ein Außen, eine Verlockung, die Sehnsucht nach einem anderen Leben, nirgendwo Gestalt gewinnt, schon gar nicht in seinen wenig überzeugend gezeichneten Charakteren, findet er weder Bilder noch Worte noch Gesten für das, was er verteidigen will."

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Stimmig nennt Michael Kohler die Pubertätskomödie. "Die BESTE ZEIT, wer wollte Marcus H. Rosenmüller darin widersprechen, ist ein Wechselbad der konkurrierenden Gefühle und der bedeutenden Entschlüsse: Händchen halten oder Petting - Gehorchen oder Rebellieren - Bleiben oder Gehen. Für was man sich dabei entscheidet, wird auch das Bild prägen, das man von der Heimat seiner Kindheit in Erinnerung behält. ... Dabei hat man nie den Eindruck, hier schaue jemand mit verklärtem Städterblick auf seine Jugendzeit zurück (das Drehbuch stammt von Karin Michalke), eher geht der Blick voraus ins Ungewisse."

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • artechock.de

Laut Rüdiger Suchsland zeigt der Regisseur eine heile, im Grunde zeitlose Welt. Sein "Blick aufs Leben ist die Haltung eines modernen Heimatfilmers, der Kino ausschließlich als Fluchtmaschine versteht und im Prinzip nicht viel zu sagen hat, außer dass doch alles nicht so schlimm ist, man nett zueinander sein und nicht zuviel träumen sollte. Opas Kino, das vor 40 Jahren schon vom Oberhausener Manifest für tot erklärt worden war, steht bei diesem Enkel wieder auf, glatter und technisch perfekter gemacht, aber kein bisschen interessanter - und getunkt in viel Biedermeier-Moral. Die Jungen, das gilt für Rosenfüller, wie für seine Figuren, sind viel konservativer als die Alten."

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • epd-film 08/2007

Nähe und Erdung hat Rainer Gansera ausgemacht. Hier liefert der Regisseur "eine Glücksdefinition des Heimatlichen, indem er eine innig durchstrahlte, die Sternschnuppen am Nachthimmel über dem Dachauer Land zählende Mädchenfreundschaft ausmalt. Nach zwei Jungs-Filmen überrascht er damit, dass er sich mit seiner elementaren Erzähllust auch mühelos in die Seelenlage einer 17-Jährigen einschwingen kann. ... BESTE ZEIT ist eine unvermutete Wendung in der Arbeit Rosenmüllers: hin zu leiseren Tönen, subtileren Zeichnungen, äußerlich unspektakulär, aber anrührend wahrhaftig. Ein erstaunlicher Beweis für die Lebendigkeit des Neuen Heimatfilms."

26. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • Der Schnitt

Tamara Danicic stellt bei dem Regisseur einen Hang zur leichten Muse fest. "BESTE ZEIT hingegen setzt keineswegs auf den knalligen Humor, der Rosenmüller seinen Weg in den deutschen Filmakademie-Olymp geebnet hat, sondern eher auf die Erinnerung an die Zeit, als man süße 17 war und das Leben noch in einer völlig anderen Intensität wahrnahm. Vor einer nicht wirklich malerischen Landschaft (ohne jedes Fototapeten-Bergidyll) wird eine bittersüße Coming-of-Age-Geschichte erzählt, die von ihrem Grundgefühl an Hans-Christian Schmids CRAZY erinnert. Weil auch sie den richtigen Ton trifft und die richtigen Darstellerinnen hat."

23. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • programmkino.de

Marcus H. Rosenmüller erfindet den Heimatfilm neu, behauptet Gary Rohweder. "Mehr noch. Es gelingt ihm über die Akzeptanz des Dialekts hinaus, den Charme und den Witz seiner Filme mit eben diesem in besonderer Weise zu unterstreichen. Der Dialekt bringt Zwischentöne zum Klingen, steigert den Ausdruck und verleiht dem Film Authentizität. Dank der unverbrauchten Darsteller, der ländlichen Idylle und der leichtfüßigen Inszenierung, hinterlässt „Beste Zeit“ den nachhaltigen Eindruck einer leichten Sommerbrise. Ein gefühlvoller und ehrlicher Film, der sich erneut um die zentralen Themen "Heimat" und "Freiheit" dreht."

19. Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • film-dienst 15/2007

Die Figuren sind für Wolfgang Hamdorf alle sympathisch, aber durchweg harmlos. "BESTE ZEIT, der dritte Film Marcus H. Rosenmüllers, knüpft an den Erfolg von WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT an. Eine Mischung vertrauter Elemente des Heimatfilms mit skurrilem Humor und sensibler Beobachtung von Heranwachsenden, kombiniert mit unbeschwerter, bisweilen geballter Harmlosigkeit. BESTE ZEIT zeigt Landschaft mit Rockmusik und das neue bayerische Lebensgefühl; den Schwung, die Spannung und die Eindringlichkeit des Erstlings erreicht BESTE ZEIT allerdings nicht, auch wenn immer etwas passiert."

Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • br-online.de

Die bayerische Coming-Of-Age-Komödie hat Margret Köhler überzeugt. "Heimat und Freiheit sind erneut das zentrale Thema von Marcus H. Rosenmüllers bittersüßer Coming of Age-Geschichte, die ihren zwischen Wünschen und Wirklichkeit hin- und her gerissenen Protagonisten bei den alltäglichen Aufmüpfigkeiten und Ausbrüchen liebevoll zuschaut. Der Himmel hängt voller Geigen. Hallo wir kommen – was kostet die Welt, die "beste Zeit" kann beginnen. Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sind einfach. Es zählen nicht die großen Utopien, sondern die nahen und erreichbaren Ziele, das wohlige Zusammengehörigkeitsgefühl. Bayern oder Amerika, das ist die Frage."

Juli 2007 | BESTE ZEIT • Kritik • br-online.de

Margret Köhler führt ein Gespräch mit dem Regisseur Marcus H. Rosenmüller.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,38985