| Regie | Robert Shaye |
| Kinostart | 09.08.2007 |
Der Film hat Kindern viel zu sagen, meint Cornelia Geissler. "Ein ernstes Thema wird hier verhandelt: nichts Geringeres als das Überleben der Menschheit. Manchmal geht es ein bisschen esoterisch zu, dann wieder sehr spannend. ... Die Idee, dass Kinder die Zukunft der Menschheit retten können, weil sie sich noch nicht schuldig gemacht haben, könnte durchaus eine Geschichte tragen. ... Aber der Film will zu viel auf einmal. Der Regisseur folgt seinem Erzählfaden nicht konsequent, weil der Film überladen ist mit Einzelgeschichten und in wichtigen Punkten vage bleibt. Schade."
Ereignisreich, turbulent und aufwändig ist der Film für Horst Peter Koll in Szene gesetzt. "Das ist erzählerisch ebenso spannend-konventionell wie pathetisch und phasenweise so kitschig, dass nur einige humorvolle Brüche darüber hinweghelfen; zudem muss man schon recht großzügig über manches allzu heilsbringende Sendungsbewusstsein des Films hinwegsehen und darf sich ebenso wenig von der seltsam esoterisch anmutenden Rahmenhandlung der „glücklichen“ Zukunft abschrecken lassen, um festzuhalten, dass die Geschichte im Kern eigentlich nachdenkenswert ist."
Eine äußerst spannende Reise an die Grenze der Rationalität sah Marcus Wessel. "Obwohl manches, was im Film vorkommt, mit physikalischen und soziologischen Theorien unterlegt werden kann, spielt Mimzy vor allem mit der Imagination seiner jungen Zuschauer. Über die Fundstücke in der Kiste fällt Emma und Noah der Türöffner zu einer anderen Dimension – der Zukunft – in die Hände, was Shaye mittels eines sehr dezenten Einsatzes von Spezialeffekten visualisiert. Szenen wie die am Frühstückstisch, als Emma ihre neu erworbenen Fähigkeiten ganz selbstverständlich und mit einem unschuldigen Lächeln einsetzt, bekunden darüber hinaus die Liebe der Macher zum Detail."