MIMZY - MEINE FREUNDIN AUS DER ZUKUNFT

film-zeit Film: MIMZY - MEINE FREUNDIN AUS DER ZUKUNFT
Regie Robert Shaye
Kinostart 09.08.2007

Inhalt • MIMZY - MEINE FREUNDIN AUS DER ZUKUNFT

Die Kinder Noah und Emma finden eine geheimnisvolle Kiste - die seltsamen Apparate darin halten die beiden für Spielzeug. Als sich die Kinder mit diesem "Spielzeug" beschäftigen, steigt ihr Intelligenzquotient auffallend an, entwickeln sich zu Supergenies. Als plötzlich ein Stromausfall die ganze Stadt lahmlegt, stellen die Behörden fest, dass der Stromstoß aus dem Haus der Familie kam. Von diesem Augenblick an entwickeln sich die Dinge völlig chaotisch. Als Emma behauptet, Mimzy enthalte eine äußerst wichtige Botschaft aus der Zukunft, wird das Kaninchen wissenschaftlich untersucht: Das Wesen ist teils organisch und besteht aus extrem hoch entwickelter Elektronik! Alle Beteiligten spüren, dass hier etwas Unglaubliches geschieht ... aber was eigentlich?

Kritiken • MIMZY - MEINE FREUNDIN AUS DER ZUKUNFT

09. August 2007 | Kritik • Berliner Zeitung

Der Film hat Kindern viel zu sagen, meint Cornelia Geissler. "Ein ernstes Thema wird hier verhandelt: nichts Geringeres als das Überleben der Menschheit. Manchmal geht es ein bisschen esoterisch zu, dann wieder sehr spannend. ... Die Idee, dass Kinder die Zukunft der Menschheit retten können, weil sie sich noch nicht schuldig gemacht haben, könnte durchaus eine Geschichte tragen. ... Aber der Film will zu viel auf einmal. Der Regisseur folgt seinem Erzählfaden nicht konsequent, weil der Film überladen ist mit Einzelgeschichten und in wichtigen Punkten vage bleibt. Schade."

09. August 2007 | Kritik • Berliner Morgenpost

Esoterisch nennt Sascha Westphal den Film. "Im Prinzip ist Bob Shayes Ausflug ins Regiefach nichts als ein Amalgam aus den Spielberg-Klassikern E.T. - DER AUßERIRDISCHE und UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART. Doch versinkt MIMZY in einem Morast von Ideen und spirituellen Einflüssen. So durchzieht seine eigentlich sehr schöne und bedenkenswerte Geschichte von einer Welt, die ihre Menschlichkeit zu verlieren droht, ein penetrantes esoterisches Raunen."

04. August 2007 | Kritik • film-dienst 16/2007

Ereignisreich, turbulent und aufwändig ist der Film für Horst Peter Koll in Szene gesetzt. "Das ist erzählerisch ebenso spannend-konventionell wie pathetisch und phasenweise so kitschig, dass nur einige humorvolle Brüche darüber hinweghelfen; zudem muss man schon recht großzügig über manches allzu heilsbringende Sendungsbewusstsein des Films hinwegsehen und darf sich ebenso wenig von der seltsam esoterisch anmutenden Rahmenhandlung der „glücklichen“ Zukunft abschrecken lassen, um festzuhalten, dass die Geschichte im Kern eigentlich nachdenkenswert ist."

19. Juli 2007 | Kritik • programmkino.de

Eine äußerst spannende Reise an die Grenze der Rationalität sah Marcus Wessel. "Obwohl manches, was im Film vorkommt, mit physikalischen und soziologischen Theorien unterlegt werden kann, spielt Mimzy vor allem mit der Imagination seiner jungen Zuschauer. Über die Fundstücke in der Kiste fällt Emma und Noah der Türöffner zu einer anderen Dimension – der Zukunft – in die Hände, was Shaye mittels eines sehr dezenten Einsatzes von Spezialeffekten visualisiert. Szenen wie die am Frühstückstisch, als Emma ihre neu erworbenen Fähigkeiten ganz selbstverständlich und mit einem unschuldigen Lächeln einsetzt, bekunden darüber hinaus die Liebe der Macher zum Detail."

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