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EVAN ALLMÄCHTIG

EVAN ALLMÄCHTIG

Regie Tom Shadyac
Kinostart 09.08.2007

Kritiken • EVAN ALLMÄCHTIG

09. August 2007 | EVAN ALLMÄCHTIG • Kritik • Berliner Zeitung

Wirklich komisch ist die Geschichte lediglich in der ersten Hälfte, meint Alexandra Seitz. "Zu denken aber gibt die lustig gemeinte Verquickung von Gott und Politik, von Archenbau und Umweltsünde vor dem Hintergrund der fundamental-christlichen Strömungen, die die US-amerikanische Gesellschaft prägen. Die einflussreichen Kreationisten etwa stellen an die Stelle der Evolutionstheorie den Glauben an die göttliche Schöpfung und das biblische Kapitel Genesis; sie halten Fossilien für Überreste jener Lebewesen, die in der Sintflut ertranken. In diesem Kontext wirkt der Bau dieser Film-Arche wie eine Metapher für die Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche, und man sieht ihn doch mit Unbehagen."

04. August 2007 | EVAN ALLMÄCHTIG • Kritik • film-dienst 16/2007

Mike Beilfuß ist durchweg enttäuscht: "Aufgeblasen wurde diese wohlmeinende, aber dürftige Grundhandlung mit dem größten Budget, das eine Komödie je gesehen hat: 175 Millionen Dollar steckten die Produktionsfirmen in die CGI-Effekte des Films. Für ein Budget dieses Ausmaßes sind die Animationen jedoch erstaunlich schlecht geraten. Wenn sich gegen Ende die Flut ihren Weg durch die Landschaft bahnt und die Arche mit sich reißt, sind zwar die Handlungen des neuen Noah für seine Mitmenschen schlagartig gerechtfertigt, doch dem Zuschauer wird nur ein schlampig animiertes Schauspiel geboten, das sich dem bis dato schon schlechten Film als durchaus angemessen erweist."

19. Juli 2007 | EVAN ALLMÄCHTIG • Kritik • critic.de

Marcus Wessel kann der Komödie nicht viel abgewinnen: Sie vermischt eine penetrant vorgetragene Öko-Botschaft mit einer an Comedy-Qualitäten armen Geschichte. Der Film ist geradezu schmerzhaft dröge und altbacken. "Mit zunehmender Penetranz propagieren Autor Steve Oedekerk und Regisseur Tom Shadyac ihre religiös eingefärbte und in den von Klimadiskussionen beherrschten Zeitgeist passende Aufforderung zum Schutz der Natur. Das zur Schau gestellte, politisch korrekte ökologische Bewusstsein erscheint angesichts des oftmals nur wenig rücksichtsvollen Umgangs Hollywoods mit der Natur nicht nur reichlich scheinheilig, die Widerholung der Öko-Botschaft kann einen aufgrund ihrer bloßen Redundanz nach kürzester Zeit ungemein anöden."

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