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KANN DAS LIEBE SEIN?

KANN DAS LIEBE SEIN?

Regie Pierre Jolivet
Kinostart 19.07.2007

Kritiken • KANN DAS LIEBE SEIN?

19. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • critic.de

Charmant-seichte Unterhaltung zu sein, ohne viel Tiefgang, bescheinigt Almut Steinlein dem Film. "Es hätte locker gereicht, diese Story als ARD-Freitagabendromanze mit Michael von Au umzusetzen. So gesehen passt sie zur recht konventionellen filmischen Umsetzung, von der Kameraführung bis zum affirmativen Einsatz der Musik. Eine einfach gestrickte Geschichte als solche wäre aber noch lange kein Merkmal für eine zweitklassige Komödie – im Gegenteil. ... Ideenarmut bei den Details kann man auch dem Drehbuch von KANN DAS LIEBE SEIN? nicht wirklich vorwerfen, wobei manche Pointen, vor allem der Dialoge, wirklich gelungen sind. Häufig reicht es aber nur für ein müdes Lächeln."

19. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann ist enttäuscht: "Vielleicht ist sie zu sehr zur Komödie geworden, diese Geschichte von zweien, die der Liebe nicht mehr trauen – vor allem aber steckt in diesem Film zu viel schon oft besser Gesehenes. Bonnaire mit Liebeskummer auf der Couch des Psychiaters hat man zuletzt um einiges raffinierter in Patrice Lecontes INTIME FREMDE gesehen. Doch das größte psychologische Rätsel kann auch der Arzt nicht lösen: dass sich eine Frau überhaupt in einen Mann verlieben kann, der ihr von Anfang an hinterherspioniert."

19. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Gerhard Midding verstehen es die Filmemacher, die Genres sacht umzustülpen, sie durchlässig werden zu lassen für komplexere Themen. "Pierre Jolivet inszeniert diesen Parcours von Liebe, Verrat und Buße mit einer Eile, die einkalkuliert, dass dieses Erzählterrain dem Kino nur allzu geläufig ist. Das Tempo verleiht dem Film eine Glätte, die Jolivet jedoch regelmäßig aufraut. Die Dialoge sind mit einer Sorgfalt redigiert, die selbst alltäglichen Floskeln Vieldeutigkeit verleiht. Die Situationskomik erreicht mitunter fast eine Erhabenheit und Moralität wie bei Blake Edwards."

18. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • film-dienst 15/2007

Quirlig und espritgesättigt nennt Ulrich Kriest die Komödie. Der Film bietet "ist eine romantische Lektion darüber, dass ein Risiko der Liebe inhärent sein muss, dass die Emotionen ohne Geheimnisse leer laufen, dass zur Liebe auch der Respekt vor dem Gegenüber gehört. Insofern wäre die titelgebende Frage in ein "Kann das jetzt noch Liebe werden?" umzuformulieren. Der Weg zu dieser Einsicht produziert eine turbulente Komödie mit bemerkenswert viel Liebe zum Detail und einer ganzen Reihe von glänzend aufgelegten Darstellern, die sich einen Spaß daraus machen, einfach zu behaupten, dass eine solche Geschichte sich so ohnehin nur in einer einzigen Stadt ereignen kann, ohne lächerlich zu wirken."

18. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • programmkino.de

Die Liebe lässt sich nicht steuern und kontrollieren wie ein Geschäftsvorgang, hat Volker Mazassek aus dem Film gelernt. "Bonnaire und Lindon machen ihre Sache gut. Sie mimt die selbstbewusste und clevere Frau mit unwiderstehlicher Ausstrahlung. Er wandelt sich vom mäßig sympathischen Business-Gockel zum hilflosen Opfer seiner Gefühle. Anziehung und Abstoßung spiegeln sich sehr schön in den Gesichtern der beiden. Regisseur Jolivet verlässt sich allerdings zu sehr auf die Macht dieses Bildes. Viel mehr zu sehen gibt es nämlich nicht. Karge Büros, ein paar Wohnungen, ein Bus mit Abhörtechnik, das war’s dann schon."

18. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel hat sprühende Dialogsätze gehört. "Schon wenn man sieht, dass Sandrine Bonnaire eine der Hauptrollen spielt, weiß man, dass einen etwas Brauchbares erwartet. Und so ist es denn auch. In schlechten Filmen tritt sie nicht auf. Aber nicht nur sie, sondern auch Vincent Lindon als Lucas, Francois Berléand als Detektiv oder Albert Dray als Chauffeur Albert agieren fabelhaft."

18. Juli 2007 | KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • Der Schnitt

Es ist immer gut, nicht alles vom anderen von Anfang an zu wissen, ist die Moral der Geschichte, stellt Maike Schmidt fest. "Sandrine Bonnaire und Vincent Lindon sind das Paar mit Altlasten, Pierre Jolivet präsentiert sie lakonisch-amüsant, sie, die ganz bodenständigen Schwierigkeiten ausgesetzt sind, die das Leben für einen jeden von uns im Falle der Liebe zu bieten hat, präsentiert aber auch die Leichtigkeit, wenn man sich traut, denn was Vertrauen bedeutet und daß man manchmal einfach loslaufen muß, um irgendwann anzukommen, darum soll es hier gehen."

| KANN DAS LIEBE SEIN? • Kritik • epd-film 07/2007

Laut Gerhard Midding versteht es der Regisseur die Genres sacht umzustülpen, sie durchlässig werden zu lassen für komplexe, sperrige Themen. Er "inszeniert diesen Parcours von Liebe, Verrat und Buße mit einer Eile, die einkalkuliert, dass dieses Erzählterrain dem Kino nur allzu geläufig ist. Die originelle Grundidee ist eingebettet in die vertrauten Muster der romantischen Komödie, zu deren tristen Gewissheiten die Berechenbarkeit der Liebe gehört. Das Tempo verleiht dem Film eine Glätte, die Jolivet jedoch regelmäßig aufraut. Die Situationskomik erreicht mitunter eine fast Blake Edwards'sche Moralität."

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