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DISTURBIA

DISTURBIA

Regie D. J. Caruso
Kinostart 20.09.2007

Kritiken • DISTURBIA

20. September 2007 | DISTURBIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film wärmt für Martin Schwickert die Themen Voyeurismus und Paranoia auf. "Trotz der perfekten Spannungsführung leidet DISTURBIA darunter, dass man nie daran zweifelt, dass der Nachbar wirklich der Mörder ist. In der Hitchcock-Vorlage dagegen bleibt das Publikum lange im Unklaren darüber, ob es sich hier nicht doch nur um die paranoide Vorstellung eines gelangweilten Invaliden handelt. Wenn Caruso sich in ein heillos überinszeniertes Slasher-Finale mit Hackebeil und vergammelten Leichen stürzt, keimt im Zuschauer weniger der Schrecken als eine banale Sehnsucht: nach langweiligen amerikanischen Vorstädten."

20. September 2007 | DISTURBIA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die größte Angst des Voyeurs ist zugleich seine größte Lust: entdeckt zu werden, weiß Michael Kohler. "aruso spielt gekonnt mit dieser Ambivalenz, belohnt den Spanner zunächst mit der hübschen Sarah Roemer, um ihn dann mit David Morse zu strafen. ... Danach befindet sich D.J. Caruso am Scheideweg zwischen einem fiesen kleinen Meisterwerk und einem braven Thriller - und belässt es dabei, die klassischen Motive aus DAS FENSTER ZUM HOF behutsam auf ein jugendliches Publikum zuzuschneiden und in ein dutzendfach gesehenes Finale zu führen. Den Sadisten Hitchcock hat er eine Weile vergnüglich gequält, sich aber nicht getraut, mit ihm die Grenzen des Genres zu erkunden."

10. September 2007 | DISTURBIA • Kritik • film-dienst 19/2007

Früh, allzu früh hatte Jens Hinrichsen Gewissheit. "Trotz der ordentlichen Schauspielerriege und einem gerüttelt Maß an Schockeffekten will sich bei DISTURBIA kein durchgehender Spannungsbogen einstellen; denn die entscheidenden Raffinessen hat sich D.J. Caruso eben nicht bei Hitchcock abgeschaut, etwa wie man die Neugier des Zuschauers so anstachelt, dass Paranoia und Sensationsgier blühen. ... Es kracht mächtig im Gebälk der Konstruktion, wenn sich die Polizei im Finale als unfassbar phlegmatisch erweist, wo doch zuvor jeder Fußfesselalarm das Aufkreuzen einer Funkstreife nach sich zog."

16. Juli 2007 | DISTURBIA • Kritik • critic.de

Den fließenden Genrewechsel vom Teenager-Film zum Thriller findet Hannes Brühwiler ausgesprochen gut. Die Filmemacher griffen auf die Grundidee von DAS FENSTER ZUM HOF "zurück, modernisierten die ursprüngliche Handlung im Hinblick auf ein junges Publikum und hoben die Genreelemente hervor. Remake, Hommage oder Plagiat – DISTURBIA besitzt von allen drei Kategorien etwas. Und so zeichnet sich dieser Film vor allem durch die völlige Abwesenheit jeglicher Berührungsängste mit dem berühmten Vorbild aus. Das Ziel ist das reine Vergnügen – und dieses Versprechen wird eingelöst. Dass dabei die ernsthaften Themen und subtilen Zwischentöne der Originale vernachlässigt werden, ändert nichts am kurzweiligen Unterhaltungswert von DISTURBIA."

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