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MOTEL

MOTEL

Regie Nimród Antal
Kinostart 19.07.2007

Kritiken • MOTEL

19. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich hat im Kino gezittert: "MOTEL ist packendes Kino der Angst, das sich geschickt auf dem schmalen Grat zwischen Psychothriller und Horrorfilm bewegt. ... Höchst elegant etwa geht Antal mit den uralten Tricks des filmischen Katz-und-Maus-Spiels um. Und variiert souverän das Tempo zwischen rasendem Suspense und dem Terror atemloser Stille. Oder verengt den Raum bis zum Klaustrophobischen. ... MOTEL ist reine Reduktion: 85 Minuten ohne Späßchen, Mätzchen, Kinkerlitzchen."

19. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • Der Spiegel

Statt auf debiles Leinwandgrauen setzt der Regisseur auf smarten Schrecken, kritisiert David Kleingers. Der Film rast "atemlos und geradlinig von einem haarsträubenden Entscheidungsmoment zum nächsten, was nicht nur den Herzschlag des Publikums beschleunigt, sondern auch die logischen Löcher in der Kolportage vergessen lässt. Als gejagtes Jedermann-Paar geben Luke Wilson und Kate Beckinsale jedenfalls eine blendende Vorstellung, vielleicht just weil beide Darsteller in ihrer Karriere immer etwas bieder und blässlich daherkommen. ... Als überaus smarter B-Film, der seine liebevoll gestaltete Studiokulisse selbstbewusst als solche ausstellt, braucht MOTEL keine skandalheischende Grenzüberschreitung."

19. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • f-lm.de

Was MOTEL als Thriller sofort sympathisch macht ist dass er ohne Umschweife zur Sache kommt, lobt Ekaterina Vassilieva-Ostrovskaja. "Unsere voyeuristische Angstlust resultiert aus der Unfassbarkeit der Vorstellung, die nach allen Konventionen eines gepflegten Genrefilms agierenden Protagonisten nun in die dokumentarische Unmittelbarkeit eines Snuff-Movies herabgleiten zu sehen. Das Prickelnde liegt auch in der angedeuteten Leichtigkeit, mit der der Rollentausch zwischen Zuschauer und Darsteller bzw. zwischen dem sich schuldig machenden Voyeur und dem zur Schau gestellten Opfer erfolgen kann. Das Pärchen muss quasi stellvertrend für uns die Strafe abbüßen, die wir als freiwillige Konsumenten der Filmgewalt unbewusst selbst befürchten."

19. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • Berliner Zeitung

Formelhaft ist der Horrorstreifen für Bert Rebhandl. "Die Zuschauer aber werden nur dann die Nerven verlieren, wenn sie mit dieser Sorte Kino noch nie zu tun hatten. Das einschlägige Publikum wird entweder kennerhaft nicken oder nach einer stärkeren Dosis verlangen. Denn "Motel" ist kein richtiger Slasher-Film wie HOSTEL oder SAW, sondern Starkino in einem Grenzbereich, in dem die wesentlichen Tabus (und die Stars) unangetastet bleiben müssen."

18. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • Der Schnitt

In der Überraschungstüte des Drehbuchautors herrscht laut Sebastian Gosmann gähnende Leere. "Aber zum Glück gibt es da ja noch den Regisseur: Nimrod Antal. Nach Kräften ringt er darum, der altbackenen Geschichte Leben einzuhauchen. Vor allem dessen inszenatorischer Klasse ist es zu verdanken, daß MOTEL nicht vollends kalt läßt. Er weiß die klaustrophobische Enge der Zimmer und Geheimgänge des Pinewood Motels gewinnbringend auszunutzen. Es gelingt ihm fabelhaft, die unausweichliche Bedrohung, der sich die Protagonisten ausgesetzt sehen, auch für den Zuschauer spürbar zu machen und somit ein bemerkenswert intensives Gefühl der Beklemmung auszulösen. "

12. Juli 2007 | MOTEL • Kritik • critic.de

Viel Subtilität und psychologische Genauigkeit hat Maurice Lahde nicht ausgemacht. "MOTEL ist einer der Filme, bei denen den Machern selbst das Potenzial ihres Stoffes entgangen ist. "Snuff" dient ihnen allein als Hauptattraktion einer Geisterbahnfahrt. ... Als Geisterbahnfahrt ist Motel aber zumindest kurzweilig. Nicht besonders innovativ, aber flott, kurvenreich, liebevoll ausgestattet – und, das verdient einen besonderen Hinweis, mit einem der schönsten klassischen Vorspänne der letzten Zeit. ... Wer sich wie der Rezensent noch immer gerne von den ältesten Tricks erschrecken lässt, wird in Motel auf seine Kosten kommen."

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