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DIE VORAHNUNG

DIE VORAHNUNG

Regie Mennan Yapo
Kinostart 11.10.2007

Kritiken • DIE VORAHNUNG

12. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • critic.de

Technisch ist das alles makellos gedreht, aber Yapo kann die Schwächen des Drehbuchs von Bill Kelly nicht kaschieren, meint Thorsten Funke. "Die bestehen vor allem in hemmungsloser Rührseligkeit und einer allzu aufdringlichen christlichen Erweckungsbotschaft. ... Langsame Kamerafahrten, an deren Ende eine Überraschung lauert, mögen zu diesem Genre dazugehören. Ihr wiederholter Einsatz macht den Film aber leider sehr berechenbar und auf der Bildebene etwas einfallslos. Man hat den Eindruck, als vertraue der Regisseur seiner eigenen Inszenierung nicht, wenn auch auf der Tonspur jeder unheimliche Moment mit lauten Hinweisen aus dem Synthesizer angekündigt wird."

11. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl sah einen recht konventionellen Psychothriller, aber mit viel Spannung. "DIE VORAHNUNG ist ein Thriller, in dem Schicksal gespielt wird. Der eine Moment, der über Leben und Tod entscheidet, wird gründlich auseinander- und dann wie bei einem Zauberwürfel von allen Seiten in Augenschein genommen. Während dieser Prozedur weiß die Heldin nie so recht, ob sie ganz bei Sinnen ist - und das Publikum weiß nicht, wem es trauen kann. Daraus entsteht die Spannung."

11. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • artechock.de

Nani Fux kritisiert die vielen losen Fäden: "Wie schon in LAUTLOS verlässt sich Yapo auch in diesem Film auf eines: Gesichter. Lieferten sich in seinem ersten Langfilm noch die Züge von Jachim Król und Nadja Uhl ein eindrucksvolles Pas de deux, steht hier der US-Star im Mittelpunkt. Am ungeschminkten Antlitz von Sandra Bullock spielt sich auch in DIE VORAHNUNG das meiste ab, die Kamera zoomt in jede Pore, erkundet die wechselhafte Gesichtlandschaft. So betörend die Bilder auch sind, so grandios ganze Szenen – am Ende irritiert, dass das Drehbuch so unausgegoren bleibt."

11. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • artechock.de

Lakonisch stellt Rüdiger Suchsland fest: Mennan Yapos Karriere wird der Film nicht schaden, und Sandra Bullock hat schon schlechtere Filme gemacht. "Der Film ist solide und hollywoodtypisch inszeniert, aber auch sehr vorhersehbar."

11. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • artechock.de

Bei ARTECHOCK spricht der Regisseur Mennan Yapo über seinen neuen Film DIE VORAHNUNG und das Schicksal.

09. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • film-dienst 21/2007

Josef Lederle meint, gelegentlich die "Handschrift" des Regisseurs gesehen zu haben. "Der Sprung des Deutschtürken Mennan Yapo über den Atlantik trägt alle Zeichen einer mit zahllosen Kompromissen behafteten Studio-Produktion, vom weitgehend verschenkten CinemaScope-Format über den unambitionierten Soundtrack bis hin zu erzkonservativen "family values" ... [Der Regisseur kam] offensichtlich auch mit seinem Star Sandra Bullock klar kam, die sich nach ZAUBERHAFTE SCHWESTERN und DAS HAUS AM SEE erneut in Mystery-Gefilden tummelt, ohne dass ihr Image des naturwüchsigen Girls von nebenan Schaden nehmen würde. Yapo wäre gut beraten, auch in Hollywood an einer ähnlich klaren Kontur wie seine Hauptdarstellerin zu arbeiten."

05. Oktober 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • Der Spiegel

Der deutsche Regisseur Mennan Yapo beschreibt, wie es ihm in Hollywood ergangen ist. Für DIE VORAHNUNG musste er einige Änderungen machen.

10. September 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • kino-zeit.de

Der Regisseur hat einen hochambitionierten Genre-Film gedreht mit klassischen Thriller-Elementen, die Katrin Knauth aus den guten alten Hitchcock-Filmen kennt. "Obwohl Yapo nicht bewusst Hitchcocks Filme zitiert hat, erinnern doch einige Szenen an Klassiker wie PSYCHO und DIE VÖGEL. Sei es die Duschszene oder die mit der toten Taube – Yapo versteht es, ordentlich Suspense zu erzeugen. Doch leider übernimmt er sich stellenweise damit, übertreibt die Inszenierung dort, wo man sich etwas mehr Ruhe und Reflexion gewünscht hätte. Aber das ist nun mal Hollywood, da kommt die amerikanische Handschrift durch, womit Yapo Erfolg hat."

12. Juli 2007 | DIE VORAHNUNG • Kritik • programmkino.de

David Siems ist enttäuscht: Er hat eine lahme Umsetzung des Themas gesehen. "Regisseur Mennan Yapo fehlt es an charakteristischer Handschrift und dem Gespür für Suspense und Atmosphäre, die er versucht beim Kollegen M. Night Shyamalan (THE SIXTH SENCE) abzugucken. Zwar verschaffte der Film Sandra Bullock den erfolgreichsten Filmstart ihrer Karriere, doch tä uscht die Tatsache nicht darüber hinweg, dass DIE VORAHNUNG nicht mehr als ein konventioneller Thriller ist – nur ohne die überraschenden Wendungen."

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