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RATATOUILLE

RATATOUILLE

Regie Brad Bird
Kinostart 03.10.2007

Kritiken • RATATOUILLE

04. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer sah eine Fünf-Sterne-Stunde des Animationsfilms. Der Film "ist ohne Zweifel das beste, lustigste, eigenständigste Werk, das den kalifornischen Computer-Animatoren seit Jahren geglückt ist. Alle Befürchtungen, der Verlust der wirtschaftlichen Selbstständigkeit könne auch die schöpferischen Kräfte lähmen, waren unbegründet. ... Wie oft möchte man seufzend auf die Stopptaste drücken, um diese Komposition aus Farben und Formen in ihrem ganzen Detailreichtum ein Weilchen lang still zu genießen. Dann aber wird man doch wieder fortgetragen von der Choreografie, der Bewegung, anderen Düften und Farben. An die künstlerische Neugier, die visuellen Wunder dieses Films werden wir uns noch lange erinnern."

04. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte sieht in RATATOUILLE ein Plädoyer für mehr Qualität im Unterhaltungskino. Die Filmemacher überschütten den Zuschauer "mit einer Einfallsfülle, wie man sie tatsächlich seit den Tagen des klassischen Disney in dieser Filmform kaum erlebte. Wie nur wenige neuere Filme - aber jedes gute Essen - weckt seine Rattenkomödie den Wunsch, gegen alle Gebote der Sättigung einen Nachschlag zu fordern. ... Es wäre leicht, in RATATOUILLE, diesem Bekenntnis zur Qualität des Handgemachten in digitalem Gewand, offenen Kulturpessimismus zu vermuten. Das Gegenteil ist der Fall. Bei Pixar versucht man gegenwärtig lediglich zu beweisen, dass das Beste auch das Erfolgreichste sein kann."

04. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Neues Deutschland

Die Lebensklugheit als Leinwandmenü besticht Marion Pietrzok. "Aufgetafelt wird hier ein Augenschmaus mit den Duftstoffen des Actionfilms Spannung, Akrobatik in Höchstgeschwindigkeit und Verfolgunsjagden. Nie kann man die nächste Wendung der Handlung vorhersehen, man fällt von einem Staunen ins andere. Alles ist so perfekt, dass man ahnt: Die Filmemacher waren sich der Wirkung jedes noch so kleinen Details beim Zuschauer gewiss. ... Rasanz des Geschehens, das brav von Anfang bis zum Ende durcherzählt wird, Spritzigkeit der Dialoge und Bildästhetik, bei der auch die Lichtführung beeindruckt, sind weitere Zutaten im grandiosen Leinwandmenü aus dem Pixar-Animationsstudio. Die cineastische Delikatesse wird auch und vor allem das erwachsene Publikum begeistern."

04. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Für Thomas Binotto ist der Regisseur ein wunderbarer Geschichtenerzähler, "dem es nicht nur optisch gelingt, seinen Charakteren einen Körper zu verleihen. Er setzt nicht auf Nummernrevue, sondern hat den Atem für einen zweistündigen Spannungsbogen. Eine besondere Vorliebe hat Bird offenbar für das Motiv des Puppenspielers. Wie bereits in seinen früheren Filmen lässt er einen Körper zur Marionette werden und Remy, der die Fäden zieht, zum Abbild des Regisseurs. Trotz seiner für das Genre aussergewöhnlichen Länge kennt und nutzt RATATOUILLE die Gesetze des Trickfilms meisterhaft. Es wird also auch rasanter Slapstick geboten und die genüssliche Missachtung sämtlicher physikalischer Gesetze."

03. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Der Spiegel

Jenny Hoch hat den herrlich appetitanregenden Film mit knurrendem Magen verlassen. "Auf technisch allerhöchstem Niveau erschufen die Programmierer ihrer Hauptfigur eine liebevoll detailgetreue Gastronomie-Welt. Da sträubt sich nasses Rattenfell, glitzert Rotwein in erlesenen Kristallgläsern und leuchtet frisches Obst und Gemüse in den appetitlichsten Farben, so dass man am liebsten sofort hineinbeißen würde. Vor allem die Speisen wirken so realistisch, dass man zeitweise vergisst, einen Animationsfilm zu sehen. ... Doch ist es nicht nur die technische Brillanz, mit der RATATOUILLE besticht. Regisseur Brad Bird erzählt die eigentlich abstruse Geschichte vom Aufstieg einer Ratte vom Müllverwerter zum Gourmet-Koch so lustig und rasant, das man die abgenudelte Botschaft (Lebe deinen Traum!) gerne mitnimmt."

02. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Die Tageszeitung

So viel Körperkomik wie in RATATOUILLE gab es seit der Stummfilmzeit nicht mehr zu sehen, lobt Martin Zeyn. "Nicht nur beim rasanten Slapstick verschlägt einem die Animation immer wieder den Atem. Zum ersten Mal gelingt dem Trickfilm auch ein flirrend herbstliches Abendlicht, das den Schauplatz Paris vergoldet. Mindestens genauso eindrücklich, wenn auch nicht so überwältigend, ist das Figurendesign. Ohne jede Anleihe an den erfolgreichsten Nager der Welt, Mickymaus, gelingt es dem Team, die Ratten als niedliche Wesen zu zeichnen. Zugleich aber gibt es auch immer wieder Schattenrisse mit rot aufleuchtenden Augen, die die klischeehafte Bedrohung heraufbeschwören."

02. Oktober 2007 | RATATOUILLE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Sebastian Handke ist RATATOUILLE köstlich, amüsant, kreativ und erzählt von Figuren mit Herz und Seele. Er "wirkt wie ein kleiner, unbeschwerter Film und ist doch Pixars vielschichtigstes Werk, so voller Details, dass man gar nicht weiß, wo man hingucken soll. Zugleich glänzt der Film mit herrlich balletösem Slapstick wie aus Hollywoods Stummfilm-Ära und mit wilden Jagden über Häuserwände, durch Abwasserkanäle und ein prächtig leuchtendes Paris. Das Kameraauge bleibt dem leichtfüßig dahinflitzenden Nager dicht auf den Fersen bei seinem Weg durch eine für Menschen gemachte Welt; ein Labyrinth und Gefahrenpark für kleinwüchsige Felltiere. Es ist ein köstlich arrangiertes Chaos..."

27. September 2007 | RATATOUILLE • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz hat sich köstlich amüsiert im perfekte Kino-Dinner. Dem Studio ist es "ein weiteres Mal gelungen, einen Meilenstein des Animationsfilms auf die Leinwand zu zaubern, und zwar keinesfalls nur im Bezug auf die Technik und die reichlich vorhandenen Schauwerte des Abenteuers. Auch die Story, die charmanten Figuren und die Dialoge, die vor Witz, Ironie und bissigen Seitenhieben auf Fast Food und Gourmet-Wahn nur so strotzen, tragen dazu bei, dass man Ratten in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen wird."

06. September 2007 | RATATOUILLE • Kritik • critic.de

Marcus Wessel hat der Ratte gern beim Erreichen ihres Zieles zugesehen. "Die Grundidee von Ratatouille ist simpel. Man nehme zwei Dinge, die nicht zueinander passen und entwickle hieraus eine abenteuerliche Geschichte. Vor der Kulisse eines märchenhaften, in ein geheimnisvoll nebliges Licht getauchten Paris kommt es zur Kollision zwischen Mensch und Ratte. Diese bringt neben Remys akrobatischen Stunteinlagen das vielleicht ungewöhnlichste Buddy-Gespann dieses Kinojahres hervor. ... Dabei gelingt es Pixars Animateuren, den anarchischen Slapstick-Charakter der Stummfilm-Ära erstmals wirklich überzeugend in einen modernen Trickfilm einzubauen."

11. Juli 2007 | RATATOUILLE • Kritik • programmkino.de

Gary Rohweder ist begeistert: Der Film ist ein Meisterwerk des modernen Kinos, weil er stets den richtigen Nerv trifft. "Die Animationen sind bis in die kleinste Rattenhaarspitze an Brillanz nicht zu übertreffen. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier wieder einmal ein neuer Maßstab gesetzt. Die Geschichte ist durch einen feinsinnigen und pointierten Humor geprägt, der die mitunter allzu alberne Filmkonkurrenz locker in ihre Schranken verweist. Einfühlsam und anrührend ist die Erzählung, ohne dabei jemals dem Kitsch anheim zu fallen."

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