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PLANET TERROR

PLANET TERROR

Regie Robert Rodriguez
Kinostart 02.10.2007

Kritiken • PLANET TERROR

11. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Mit Daniel Kothenschulte spricht Regisseur Robert Rodriguez über die Romantik von Zombies und warum er PLANET TERROR dennoch nicht seinen Kindern zeigt.

05. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Der Spiegel

Mit Christian Aust spricht US-Schauspielerin Rose McGowan über ihren Schuhfimmel, perverse Deutsche und ihre Kindheit in einer bizarren Sekte.

05. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Der Tagesspiegel

PLANET TERROR ist vollgepackt mit zotigen Doppeldeutigkeiten und derben Sprüchen, schreibt Julian Hanich. "Doch der Film ist nicht ohne doppelten Boden. Amerikas "Krieg gegen den Terror" drängt sich als Subtext auf. Bruce Willis spielt den Mann, der Osama bin Laden zur Strecke gebracht hat. Und Tarantino mimt einen widerlichen Vergewaltiger in amerikanischer Uniform. Vor allem aber flirtet Rodriguez mit der Frauen- und Fremdenfeindlichkeit des Horrorfilms – um sich gleichzeitig ironisierend davon zu distanzieren."

04. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Berliner Zeitung

Auch Peter Uehling vergleicht den Film. "Im Vergleich mit Tarantinos DEATH PROOF würde drastisch auffallen, dass Rodriguez' Film geradezu peinlich abfällt. Im Grunde muss sich Rodriguez nicht sehr anstrengen, einen absichtlich schlechten Film zu drehen, denn ob er einen wirklich guten (und nicht nur, wie SIN CITY, einen erstaunlichen) Film drehen könnte, ist durchaus nicht ausgemacht. Anders gesagt: Auch abzüglich der üppig vorhandenen ironischen "Grindhouse"-Schlechtigkeit ist PLANET TERROR schlecht genug, um als echt schlechter Film durchzugehen."

04. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Im Gegensatz zu DEATH PROOF ist dies für Michael Kohler ein Film ohne die Anführungszeichen des Kunstvorbehalts. "Die Zombies sehen aus wie durch den Wolf gedreht, das Blut spritzt in Fontänen und die Erzählung erscheint ganz unverblümt als bloßer Vorwand fürs Gemetzel. Allerdings muss man schon auf dem filmhistorisch ausgebildeten Auge blind sein, um die teils manieristischen, teils lustvoll grotesken Züge dieses Unternehmens zu übersehen. Rodriguez erlaubt uns, den Schrecken mit Gelächter in die Flucht zu schlagen - ohne das eine hat das andere keinen Sinn."

02. Oktober 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Die Tageszeitung

"Dem Vergleich mit Tarantinos grandios liebevoller Frauen-Rachefilm-Hommage hält Rodriguez Ekelpaket in keiner Hinsicht stand - obwohl er gewiss näher dran ist an den rohen Grindhouse-Machwerken der Siebzigerjahre.", stellt Ekkehard Knörer fest. "Die Freude an austretenden Körpersäften und abgeschnittenen Eiern, am Ausweiden und Knochenbrechen kennt schier keine Grenzen. Das ist krude, aber nicht sonderlich ernst gemeint. Stellenweise wirkt PLANET TERROR angesichts seiner absurden Übertreibungen - man denke an Rose McGowans Maschinengewehr-Beinprothese - wie eine freundliche Parodie auf das Genre."

20. September 2007 | PLANET TERROR • Kritik • critic.de

Für gute Laune unter den Freunden des Trashkinos wird dieser Film sorgen, prophezeit Rochus Wolff. Die "exploitativen Elemente, die Attraktionen um jeden Preis, durchziehen den ganzen Film. Schlechter Geschmack ist da kein Hindernis, eher schon eine Empfehlung. Hier fallen Geschlechtsorgane, Fäden ziehend, vom Rumpf, dort wird in einem blutigen Moment ein Kopf nicht abgetrennt, sondern gesprengt. Dass dies vor allem komisch wirkt (und ja auch wirken soll), liegt daran, dass Rodriguez dermaßen viele absurde Versatzstücke aufeinander türmt und ineinander verknotet, dass man ihm mit Vergnügen immer weiter folgen mag."

23. August 2007 | PLANET TERROR • Kritik • Die Zeit

Laut Diedrich Diederichsen hat sich der Regisseur "vorgenommen, alle schaurigen Schauwerte des Schocks so weit zu überbieten, wie es eine Mainstream-Produktion gerade noch zulässt. Doch zugleich wird die Horrorshow mit bekannter ironischer Geste eingeklammert: Selbstverständlich will dies alles nichts als eine auf die Gegenwart projizierte Farce aus Elementen des B- und C-Films der Fünfziger bis Siebziger sein ... Bei Rodriguez hört übrigens immer dann der Spaß auf, wenn es um den Status lateinamerikanischer Einwanderer in den USA geht. Da wird er plötzlich straight politisch, deutet aber auch die Stärke an, die in so einem Wechsel der Tonart liegt."

01. Juli 2007 | PLANET TERROR • Kritik • programmkino.de

Nicht nur Fans dürften Rodriguez' Ideenreichtum (MG-Prothese) und dessen organischer Mix aus alten und neuen Story-Elementen goutieren, meint Marcus Wessel. "So vermischt er in PLANET TERROR moderne Bedrohungsszenarien wie die gerade von der US-Regierung geschürte Angst vor chemischen und biologischen Waffen (Irakkrieg?) mit Zitaten an die Zombie-Klassiker eines Lucio Fulci und George A. Romero. Die bewusst überzeichnete Action mit ihren nicht weniger grotesken Gore-Einlagen erlaubt einem kaum eine Atempause. Greg Nicotero ... lässt genüsslich das Blut über die Leinwand spritzen, Schädel spalten, und Gedärme herausreißen, alles aber mit einem unübersehbaren Augenzwinkern."

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