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PROJEKT GOLD

PROJEKT GOLD

Regie Winfried Oelsner
Kinostart 02.08.2007

Kritiken • PROJEKT GOLD

31. Juli 2007 | PROJEKT GOLD • Kritik • Der Spiegel

Wendelin Hübner denkt natürlich auch gleich an einen Vergleich, doch es sind "Spielerinterviews, die Bilder aus der schmuddeligen Kabine, die PROJEKT GOLD letztlich zu einem intensiveren Film als Wortmanns Nationalelf-Exegese machen: Oelsners Kameras sind so nah dran an den Spielern, dass sich der Zuschauer mit deren Charakteren identifiziert. Er sieht Sportler mit Zweifeln, Ängsten und Hoffnungen, authentische, einfache Kerle. Anders als Wortmann haben Limbach und Oelsner das Glück, es mit allürenfreien Handballern zu tun zu haben - und nicht mit grell ausgeleuchteten Fußball-Profis."

30. Juli 2007 | PROJEKT GOLD • Kritik • Berliner Zeitung

Problemlos hält der Film laut Andreas Lesch den Vergleich mit DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN aus. "Regisseur Winfried Oelsner ist ein Film gelungen, der sich angenehm von Wortmanns Werk unterscheidet. Oelsners Film ist nicht platt patriotisch, er ist nicht von schwarz-rot-goldenem Fahnengeschwenke und dauernder Gefühlsduselei dominiert. Er zielt nicht auf den schnellen Scherz, er vertraut eher dem subtilen Humor. Er lebt natürlich auch von den Emotionen der WM, besonders von der Dramatik des Viertelfinales gegen Spanien und des Halbfinales gegen Frankreich. Aber seine stärksten Szenen sind die stillen Momente."

26. Juli 2007 | PROJEKT GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Sven Goldmann ist irgendwie enttäuscht, weil sich der Regisseur für ein Remake von DAS SOMMERMÄRCHEN entschieden hat. "PROJEKT GOLD ist deshalb nicht gleich ein schlechter Film. Aber kein mutiger. Keiner, der jenseits der Handballwelt Aufsehen erregen wird. Handwerklich ist Oelsner sogar besser, als Wortmann es mit seiner Handkamera war. Es gibt auch hübsche Szenen. ... Aber all das reicht nicht. PROJEKT GOLD verharrt im Schatten des strahlenden Sommermärchens. Um da als Regisseur aufzufallen, muss man listiger sein."

04. Juli 2007 | PROJEKT GOLD • Kritik • programmkino.de

Der Regisseur hat ein Gespür für Situationen, lobt Michael Meyns. "Vor allem aber gelingt es ihm in Einzelgesprächen Spielern, Trainern und Betreuern substantielle Kommentare zu entlocken, die im Gegensatz zum Sommermärchen-Film das Portrait einer interessanten Gruppe entstehen lassen. Und so ist PROJEKT GOLD immer dann, wenn er Nahe bei der Mannschaft ist ein sehenswerter Film, der die Spannung des Turniers, die Chance auf einen kaum für möglich gehaltenen Erfolg spürbar deutlich einfängt."

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