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STERBEN FÜR ANFÄNGER

STERBEN FÜR ANFÄNGER

Regie Frank Oz
Kinostart 19.07.2007

Kritiken • STERBEN FÜR ANFÄNGER

20. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • Berliner Zeitung

Vieles hat Daniela Zinser an VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL erinnert. "STERBEN FüR ANFÄNGER ist mit einfachen Mitteln, kammerspielartig auf einen Schauplatz und nur wenige Darsteller beschränkt, sehr originell und schön böse. Der Film hat zwar nicht allzu viel Tiefgang, aber warum sollte er auch? Dafür gibt es unentbehrliche Tipps, etwa warum man einen scheinbar Toten mit Philip ansprechen sollte, und dass sich Pfarrer am besten mit Sätzen wie "Ich habe Fantasien, mir einen Stift in den Po zu stecken" ablenken lassen."

19. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • Die Tageszeitung

Für Wilfried Hippen wirkt die Komödie auf den ersten Blick vergleichsweise harmlos. "Solch ein Film wie dieser ist so gut wie seine Lacher - da gibt es keine Sentimentalitäten mit romantischen Stars wie Hugh Grant und Andie MacDowell, sondern statt dessen ein Ensemble von grandios komischen Charakterschauspielern. Und durch diese wird jede Filmfigur auf der Leinwand lebendig - selbst wenn sie wie einige Nebenfiguren nur auf je eine grotesk übertriebene Eigenschaft reduziert sind. ... Die Totenfeier wird immer mehr zu einer Orgie der Peinlichkeiten, und diese ist brillant geschrieben und zugleich mit Präzision und spürbarer Spielfreude inszeniert."

19. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • epd-film 07/2007

Laut Ulrich Sonnenschein geht es hier nicht "um eine Handlung – die irgendwie um eine dysfunktionale Upper-Class-Familie und ihren dubiosen, gerade verstorbenen Patriarchen kreist –, sondern um pietätlosen Witz, sich überschlagende Szenen, knappe, scharfe Dialoge und ein Ensemble ohne Stars, das bis in die Nebenrollen hinein hervorragend gewählt ist. ... Obwohl Oz’ neuer Film sich also jedes Klischees bedient und eine hohe Vorhersehbarkeit an den Tag legt, ist er unglaublich komisch. Das liegt nicht zuletzt an der grandiosen Besetzung."

18. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • Der Schnitt

Als locke-leichte, ironische Farce bezeichnet Maike Schmidt die schwarze Komödie. "Frank Oz kann es immer noch. Gute Komödien, die so menschlich wie absurd gerne mit schnellen Schritten einem vermeintlich schlechten Geschmack entgegenlaufen, ohne diesen aber in Gänze zu bedienen. Ein, zwei Ausrutscher Richtung Fäkalhumor will er sich erlauben, sonst bleibt der Hochseilakt geschickt inszeniert, ohne daß ein Verrat an den Figuren, ihren Sorgen oder, wie hier, ihrer Trauer geschieht. Es ist ein englischer Film mit englischem Humor, und das spürt der Zuschauer gerade in den Momenten, die den Film zur Komödie machen."

02. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • critic.de

Michael Kienzl sah ein geradezu prototypisches Beispiel für schwarzen Humor, der weder vor Leichenschändung noch vor dem Einsatz menschlicher Exkremente zurückschreckt. "Doch schließlich geht es hier auch in erster Linie um gekonnt in Szene gesetzte Situationskomik, bei der eine rudimentäre Handlung lediglich als Aufhänger dient, ansonsten aber nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wer also kein Problem mit einem Film hat, der sich statt doppelbödigem Humor und einem Lachen, das im Hals stecken bleibt, ganz der kurzweiligen Unterhaltung widmet, wird bei STERBEN FüR ANFÄNGER auch auf seine Kosten kommen."

01. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • programmkino.de

Die Qualität der besten britischen Komödien erreicht STERBEN FüR ANFÄNGER laut Michael Meyns nicht. "Auch so skurril wie KALENDERGIRLS oder LANG LEBE NED DEVINE und ihrer liebevollen Beschreibung typisch britischer Skurrilitäten ist Frank Oz' Film nicht. Vielleicht macht sich hier doch ein Mentalitätsunterschied bemerkbar, denn Oz ist zwar in England geboren, seine Karriere hat er jedoch in Amerika bestritten und dort funktioniert Humor eben auf eine andere Art, als in England."

01. Juli 2007 | STERBEN FÜR ANFÄNGER • Kritik • programmkino.de

Dies ist Film, wie ihn nur die Briten fertig bringen, meint Thomas Engel. "Ein skurriler Einfall löst den anderen ab, die lustigen Vorfälle gehen nahtlos ineinander über. Regisseur Frank Oz und Drehbuchautor Dean Craig haben auch ein paar Klamaukszenen eingeschoben, doch dem Ganzen schadet das wenig. Inszenatorisch wurde geschickt vorgegangen. ... Eine aus einem Dutzend erfahrener britischer Darsteller bestehende Truppe trug zum Gelingen dieses kurzweiligen Spaßes viel bei."

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