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THE FLYING SCOTSMAN

THE FLYING SCOTSMAN

Regie Douglas Mackinnon
Kinostart 05.07.2007

Kritiken • THE FLYING SCOTSMAN

06. Juli 2007 | THE FLYING SCOTSMAN • Kritik • critic.de

Es ist die alte Geschichte des Underdogs, der sich mit zähem Willen nach oben beißt und sich gegen seine Gegner durchsetzt, die Mackinnon erzählt, meint Meike Stolp. "Dabei bedient sich Mackkinnon visuell einer eher konservativen Bildsprache, es gibt wenige Ausbrüche aus der starren Kameraperspektive. Zwar zeigt Kameramann Gavin Finney Millers angestrengtes Gesicht während der Rundfahrten in Großaufnahme in einer fast surrealen Umgebung und filmt den Schattenwurf des Fahrrads auf der Rennbahn, meist beobachtet jedoch die Kamera schlicht die Gesichter der Schauspieler. Sie sind es wohl auch, die den Film tragen sollen."

03. Juli 2007 | THE FLYING SCOTSMAN • Kritik • film-dienst 14/2007

Laut Jörg Gerle will der Film in die Sportgeschichten nicht so recht passen. Dank einiger "Fragestellungen bekommt der Film eine psychologische Komponente, die dieses Biopic auch für Nichtradsportbegeisterte interessant macht ... Noch ein Kriterium nimmt für den relativ bescheiden produzierten Film ein: Er besitzt eine spezifische Art von Erdung, wie sie bereits viele Filme aus Großbritannien so sympathisch gemacht hat: Hier wird kein perfekt gestylter Traum verkauft, hier agieren Schauspieler aus Fleisch und Blut in einem "septisch" glaubhaften Setting und infizieren den Zuschauer mit ihrem Leben. Gerne lässt man sich auf die brillant spielenden und dramaturgisch nicht minder brillant "gebauten" Sidekicks ein."

02. Juli 2007 | THE FLYING SCOTSMAN • Kritik • programmkino.de

Norbert Raffelsiefen hat unwillkürlich mitgestrampelt und dem Ziel entgegengefiebert. "Noch überzeugender als die Aufnahmen in den Radsportstadien (gedreht wurde in Norwegen und Köln) fällt die Leistung der Schauspieler aus. Im energiegeladenen Spiel von Jonny Lee Miller spiegelt sich die ganze Dramatik eines Charakters wider, den die Dämonen der Vergangenheit auf das Siegerpodest und gleichzeitig in die Hölle führen. Den reizvollen Kontrast zu diesem unruhigen Geist bildet Brian Cox, der in der Rolle des radsportverrückten Gottesmann als ruhender Pol und Ansprechpartner fungiert."

02. Juli 2007 | THE FLYING SCOTSMAN • Kritik • programmkino.de

Die Geschichte ist quälend, aber überzeugend dargestellt, meint Thomas Engel. "Ein sehr einfaches, aber letztlich doch inspiriertes "Bio-Pic", eine "emotionale Achterbahnfahrt", wie eine schottische Zeitung schrieb, ein Film über einen Mann, der nicht nur sportliche Wettkämpfe, sondern vor allem auch seinen Lebenskampf gewinnt."

05. Juni 2007 | THE FLYING SCOTSMAN • Kritik • Berliner Zeitung

Matti Lieske sah ein Loblied auf die Radsport-Besessenheit von Graeme Obree. "Es ist ein gediegener, unaufgeregter Film, der in schönen, ruhigen Bildern die Radsport-Besessenheit des Protagonisten, seinen widerborstigen Charakter und den Kampf mit seinen inneren Dämonen Alkoholismus und Depression lebendig werden lässt. Der großartige Jonny Lee Miller (durch sein Rolle in "Trainspotting" bekannt geworden) spielt Obree als liebenswerten Getriebenen, der nur wenigen Leuten vertraut und zwischen Phasen brennenden Ehrgeizes und Perioden voller Zweifel und Selbsthass schwankt."

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