Inhalt • BLACK SNAKE MOAN
Einst war Lazarus ein erfolgreicher Blues-Musiker. Jetzt ist er verbittert, pleite und steht vor den Trümmern seiner Ehe. Da tritt Rae in sein Leben. Halbnackt und fast zu Tode geprügelt findet er sie am Straßenrand. Er nimmt das stadtbekannte Nymphchen auf, pflegt sie, will sie heilen. Seine Methoden sind rau, ja unmenschlich. Doch niemand anderes kann die beiden geschundenen Seelen retten als sie selbst. Und so begeben sich Lazarus und Rae auf einen emotionalen Horrortrip, dessen letzte Ausfahrt entweder Erlösung oder ewige Verdammnis heißt ...
Kritik • BLACK SNAKE MOAN • 06. Juli 2007 • critic.de
Das ist mal ein Plot, jubelt Thorsten Funke. Aber "das Schockierende an BLACK SNAKE MOAN ist nun nicht so sehr diese Bondage-Fantasie, auch nicht das freizügige Auftreten Christina Riccis. Das Schockierende ist vielmehr, dass der Film aus seinen Exploitation-Elementen eine krude spirituelle Botschaft bastelt. ... Wäre da nicht die fast nackte Christina Ricci, BLACK SNAKE MOAN könnte als Lehrfilm für christlich Erweckte verwendet werden. Irgendwie ist es also immer das weibliche Geschlecht, das schuld ist an den Schlachtfeldern der Liebe, über die Son House zu Beginn so überzeugend gesprochen hatte. Die Klage über die Verruchtheit der Frauen mag für einen bitteren Song ein ausreichender Topos sein. Für einen Film aber braucht es ein paar Zwischentöne mehr."