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HOPE

HOPE

Regie Stanislaw Mucha
Kinostart 17.01.2008

Kritiken • HOPE

21. Januar 2008 | HOPE • Kritik • Die Tageszeitung

Beinahe alles musste sich Andreas Resch hier selbst erarbeiten, vor allem die Innenwelten der Figuren sind unzugängliches Terrain. "Zwar observiert hier jeder jeden - sei es mit Ferngläsern, Überwachungs- oder Videokameras, ein Priester hat gar Akten über seine Gemeindemitglieder angelegt -, doch dies führt nicht zu einem tiefer greifenden zwischenmenschlichen Verständnis. Vielmehr ist es Ausdruck einer umfassenden Ratlosigkeit anderen, vor allem aber sich selbst gegenüber."

17. Januar 2008 | HOPE • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding lobt den Regisseur: Er trifft "stilsicher die strenge Erzählhaltung des polnischen Moralisten. Er erzählt in langen, ruhigen Kamerabewegungen. Es dauert gut zehn Minuten, bis der erste Dialogsatz gesprochen wird. Mucha montiert Momentaufnahmen aus dem Leben verschiedener Figuren, die sich erst allmählich zu einem zielstrebigen Erzählfluss verdicken. Oft zeigt er seine Charaktere in Aufsichten, aber nicht aus einer göttlichen Perspektive, sondern aus einer des Zweifels. Nachdem das letzte Bild des Films abgeblendet ist, mutet sein Titel wie eine Geste des Trotzes an. Es braucht einen Moment, um zu begreifen, mit welcher Gewissheit er gewählt wurde."

17. Januar 2008 | HOPE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tillmann "begreift es nicht. Mucha – und sein Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz – erklären es nicht. Brauchen das vielleicht auch nicht. Die schleichende Verunsicherung, die dieser Film ausstrahlt, ist Krimi genug. Eine ferne Reminiszenz an Krysztof Kieslowski, den Meister solcher Schwebezustände. Und ein passendes Bild für das Warschau von heute."

18. Oktober 2007 | HOPE • Kritik • programmkino.de

HOPE ist selbstverständlich ein Plädoyer für Humanismus und den Glauben an Gerechtigkeit, zugleich randvoll mit biblischen Zitaten und religiösen Figuren, schreibt David Siems. "Zwar erhebt der Film aufgrund mangelnder Spannung kaum den Anspruch, als Kunst-Krimi gesehen zu werden, dafür beeindruckt die Vielzahl der unterschiedlich angelegten Charaktere, die allesamt zwischen den Extremen Gut und Böse pendeln, ja sogar Schuld und Sühne durchleben. ... Man mag daher auch diesen Film als naiv abtun, dennoch appelliert er so dringend und glaubhaft an Nächstenliebe, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als ihn zu mögen."

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