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HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX

HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX

Regie David Yates
Kinostart 12.07.2007
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX

12. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Die Zeit

Laut Hilal Sezgin macht der Regisseur das Beste aus dem Roman. "Mit 138 Minuten ist der Orden des Phönix der bisher kürzeste Potter-Film, und das erreicht er durch so unnachgiebiges wie fantasievolles Raffen. Energisch werden Harrys Pubertätslaunen in ihre Schranken verwiesen ... Die Verspieltheit des Potterschen Universums – schwebende Treppenaufgänge, sprechende Gemälde, Zaubertrankmalheurs im Hintergrund – ist deutlich reduziert, statt der kleinteiligen Reize überwiegen die der großflächigen, oft auch gruseligen Leinwand. Dafür kehrt die Verspieltheit im eigentlichen Wortsinn zurück."

11. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Die Tageszeitung

Sehr brav findet Dirk Knipphals den Film. "Es ist, als ob die Möglichkeiten dieser Figur und auch der ganzen Geschichte nicht mehr zu den Bildern passen, die man sich längst zu dieser Zauberwelt gemacht hat. Das ist das Dilemma dieses Films. David Yates ... vertraut eher den bekannten Bildern und Mustern - immer noch staunen alle, dass Zaubern möglich ist, als hätte es die ersten vier Verfilmungen nicht längst gegeben! -, als dass er entschlossen nach einer neuen Form für die angelegten Möglichkeiten gesucht hätte."

11. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • critic.de

Solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen sah Rochus Wolff. "Das Zielpublikum dieses Films sind ausschließlich jene, die Harry Potter bereits kennen und am besten auch zumindest den Band "Harry Potter und der Orden des Phönix" gelesen haben. Denn der Film hält sich weder mit Exposition noch mit Erklärungen auf – dafür ist gar keine Zeit –, sondern steigt direkt in medias res ein. Die Verknappung geht dann so weit, dass im Schnitt einige deutliche Anschlussfehler entstanden sind und bestimmte Szenen völlig herausgenommen wurden, die sich eigentlich zwingend aus den vorherigen Ereignissen ergäben."

11. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Frankfurter Allegemeine Zeitung

Mathias Hoffmann ist durchaus angetan: Der Film "könnte die düstere Stimmung unseres Helden in der Pubertät durch dunkle Farben, manchmal hitzige Handkamera, immerhin in einem Blockbuster mit Starbesetzung, eindrucksvoll in Szene setzen. Der Film wäre von Anfang an von einer Hitze getragen, etwas Bedrohlichem, etwas Brütendem, das bis zum Schluss keine Entspannung erfahren würde. Yates könnte aus unserem voluminösen, geschwätzigen Machwerk von 1021 Seiten, von dem die Kritiker sagen könnten, dass sie den Eindruck haben, es wäre von einem Zwölfjährigen geschrieben (Plan aufgegangen!), eine schlüssige spannende Geschichte herausdestillieren, mit lebendigen Charakteren und bombastischen Spezialeffekten."

11. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Jungle World

Mit Superlativen geht's auch in der Verfilmung des fünften Teils los, jubelt Jürgen Kiontke. "Es ist die Geschichte eines Märchens – dem von der Erziehung. Sie sagt uns, nichts sei dringender als eine gute Pädagogik. Die bringt gute Umgangsformen, einen wachen Verstand, lässt einen immer als primus inter pares dastehen, verhilft einem zum Einfamilienhaus mit Garten, zum Plasmafernseher, zum Sieg und zur Erkenntnis. Jeder ist was ganz Besonderes, und deswegen ist der Weg in die Gesellschaft auch was massenhaft Besonderes."

10. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur hat den schwierigen Job gut erledigt und die Erwachsenenwelt im Film aufgewertet, meint Anke Westphal. "Doch sonst: Nein, dieser Film ist nichts für Kinder. Er wendet sich an ein Publikum, das mit seinen Helden älter und reifer geworden ist und nicht nur individuellen, sondern auch übergreifenden Zusammenhängen zu folgen im Stande ist. Eigentlich hat man Harry Potter gar nicht vermisst, doch nun ist man froh, dass er wieder da ist. Dass einem Filmhelden wie alte Freunde vorkommen - wenigstens dazu sind die ewigen Fortsetzungen im Kino gut."

10. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Frankfurter Rundschau

Eine psychologisch versierte Verfilmung sah Heike Kühn. "Gerade in seiner ernüchternden Unzulänglichkeit liegt die Stärke dieser Verfilmung, die durchaus mit verblüffender Tricktechnik und exzentrischen Kreaturen aufwartet, aber eine abgründigere Spannung aus Harrys Konflikten bezieht. ... Keine Frage, dass die widerständige Jugend diese Fähigkeiten am Ende gut gebrauchen kann. Der größte Feind in diesem Film ist und bleibt die Pubertät. Das größte Abenteuer die Aufgabe, das eigene Ich (positiv) zu besetzen."

10. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Der Spiegel

Der Film fällt laut Daniel Haas weit hinter seine Vorgängerfilme zurück. "Yates, der Fernsehregisseur, weiß das Kinoformat nicht wirklich zu nutzen: Er gestaltet keine Räume, sondern setzt immer nur Kulissen ins Bild, entwickelt keine Figuren, sondern hakt Plotstationen ab und verlässt sich ansonsten auf die Computertechnik, die dort für Staunen sorgen soll, wo Erzähltechnik und Bildsprache nur gähnen machen. Was die Logik des Potterschen Dramas angeht, ergibt diese ästhetische Schlampigkeit auf einer höheren Ebene aber schon wieder Sinn. Weil der Film so uninspiriert durch die Handlung stolpert, bleiben nur ein paar markante Szenen im Gedächtnis."

09. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Für Susanne Ostwald überbrückt HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX im Kino die Wartezeit bis zum letzten Buch. "Yates' Inszenierung setzt weniger auf visuelle Überwältigung als seine Vorgänger. Einige spektakuläre Flugaufnahmen und verblüffende Metamorphosen von Gestalten oder Gegenständen setzen dem düsteren Szenenbild Glanzlichter auf. Der grosse Showdown jedoch – der freilich zunächst nur ein vorläufiger ist – erscheint als ein ideenloses, mit irrlichternden Funken aus STAR WARS und THE EXORCIST angereichertes Feuerwerk, das sofort verglüht. Das Böse verläuft sich dabei ganz buchstäblich im Sande."

08. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Stärken dieses fünften Potter-Films liegen nicht in den Special Effects und Kampfszenen, meint Christina Tilmann. Der Film ist "endgültig im Kriegsgeschehen angekommen sind, wo mit Todesernst Fragen nach Loyalität, Treue, Familiensinn und der rettenden Macht der Liebe verhandelt werden."

07. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • Berliner Zeitung

Bei HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX gibt es diesmal von Warner Brothers einen besonderen Bonus fürs Publikum: Die letzten 20 Minuten des Films wurden in 3D konvertiert, weiß Mathias Raabe.

04. Juli 2007 | HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX • Kritik • programmkino.de

Eine perfekt gemachte, anspruchsvolle Literaturverfilmung, spannend bis zum Finale, die geschickt und mit exzellentem Timing an die vorangegangenen Teile anknüpft, ist Teil 5 für Harald Metz (Filmbewertungsstelle Wiesbaden). "Der Film zieht einen guten Teil seiner Spannung aus der ausgefeilten Zeichnung seiner Charaktere und dies, zum Vergnügen der kleinen und großen Zuschauer, mit einem bis in die Nebenrollen glänzend besetzten britischen Schauspielerensemble. Der mit 138 Minuten überlange Film wirkt kürzer, ist überaus kurzweilig. Die virtuos eingesetzten filmischen Mittel lassen das Werk wie eine geschlossene Einheit erscheinen und sorgen für Hochspannung."

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