Inhalt • ZIMMER 1408
Mike Enslin hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 – ein kafkaesker Alptraum beginnt.
Kritik • ZIMMER 1408 • 17. September 2007 • Der Tagesspiegel
Nach Folterpornos wie HOSTEL oder SAW tut Sebastian Handke altmodischer Psycho-Horror aus Hollywood richtig gut. "Doch die Vorlage, eine Kurzgeschichte aus dem Jahre 1999, bietet Stoff höchstens für eine einstündige TV-Episode. In der ersten Hälfte des Films fühlt man sich oft wie Enslin, als er sich erstmals im Zimmer umsieht: "Ist das etwa schon alles?" Zwar geben ein, zwei Twists der Sache Fahrt; auch zeigt sich John Cusack in glänzender Form. Dennoch: ZIMMER 1408 ist nicht mehr als eine liebevoll-ironische Fußnote zu Stephen Kings bekanntem Horror-Universum."