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SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE

SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE

Regie Colin Nutley
Kinostart 05.07.2007

Kritiken • SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE

06. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi fragt die schwedische Schauspielerin Helena Bergström einiges über das Alter.

06. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • Der Freitag

Einen berührend offenen Film über die wunderbare Freundschaft zwischen zwei Frauen sah Barbara Schweizerhof. "Das ist das Schöne an Schwedisch für Fortgeschrittene. Er handelt weniger davon, wie zwei Frauen ihre Midlife-Crisis bewältigen als vielmehr davon, wie gut sie sich gegenseitig dabei kennen lernen. ... In dieser Offenheit aber liegt gerade das berührende Moment dieses Films. Man würde weniger genau hinsehen, wenn man es vordekliniert bekäme. So aber ist man irritiert und gefesselt. Trotz ihrer völlig gewöhnlichen und alltäglichen Geschichte gehen einem Gudrun und Helena besonders nah."

05. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • Berliner Zeitung

Einigen Betrunkenen-Humor muss man schon schlucken können, um Nutleys Film so genießen zu können, stellt Philipp Bühler fest. "Zwischen subtilem Witz und Burleske hat er eine klare Wahl getroffen. Bei ihm dürfen Frauen ohne Rücksicht auf Verluste die Sau rauslassen. ... So überzeichnet wie die Figuren sind, ist auch die dringende Botschaft, dass das Leben mit vierzig nicht endet. Spannender wäre sie, ginge es um Achtzigjährige. Aber vielleicht gibt es im echten Leben ja immer noch Gudruns, die sich so fühlen. Die brauchen erst mal keinen Mann, sondern eine Freundin wie Elisabeth."

05. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • Der Tagesspiegel

Als Festland-Europäerin ist Christiane Peitz eher enttäuscht, weil sich der Film vor allem auf eine Tonart beschränkt: die Hysterie. "Mehr als Tequila-Besäufnisse, alkoholgeschwängerte Kollisionen mit uniformierten Ordnungshütern, missglückte Biker-Dates, verdruckste Auftritte gekränkter Ehegatten und laue Witzchen über Dildos ist dem gebürtigen Briten Nutley nicht eingefallen. Auch ein Coming-out oder eine Lovestory traut er sich nicht, nur eine Ladies' Night in der Disco, bei der sich das Paar unversehens unter lauter Lesben wiederfindet. Schwedisch für Anfängerinnen: Seinen Heldinnen gönnt der Film nur albern-verschämten Wohlfühlspaß."

05. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn hat sich überzeugen lassen: "Die vermeintlichen Bildungslücken der Politesse weiten sich zur Klassenfrage, Standesdünkel und Vorurteile lassen die Solidarität der Frauen alt aussehen. SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE ist subversiver als "Sex and the City" und komischer als "Desperates Housewifes". Die Dialoge geben zu denken. Nicht jeder Satz muss eine Pointe enthalten, wenn es um den nicht existenten Sex "freigesetzter" Mittvierzigerinnen geht. Aber lachen kann man auch über Defizite."

01. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • programmkino.de

Den Spaß der beiden Frauen kann Thomas Volkmann uneingeschränkt teilen. Der Film "macht Mut, aus sich herauszugehen, den Frust und die Enttäuschungen im Zusammenleben mit Männern hinter sich zu lassen. ... Der im Original nach der Lieblingsdiskothek der beiden Frauen, dem "Heartbreak Hotel", benannte Filmspaß aus Schweden mit entsprechend mitreißenden Sounds vom Plattenteller versteht es, trotz manchmal etwas übertriebener Charakterzeichnungen, originell und kurzweilig zu sein. Ganz wesentlich tragen neben den spitzen Dialogen die gewollt selbstironischen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen zum Gelingen bei, ihre Spielfreude springt förmlich auf den Kinozuschauer über."

01. Juli 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • programmkino.de

Einen Frauenfilm (auch für Männer), lustig, frisch und durchaus lebensecht, sah Thomas Engel. "Von dem "aus dem Leben gegriffenen" Thema abgesehen, erfreut der Streifen durch einen reichhaltigen Score, durch eine routinierte Regie, vor allem aber durch das durchgehend prächtige Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen Helena Bergström (Elisabeth) und Maria Lundquist (Gudrun). Allein ihretwegen lohnt es sich. Zwischen den beiden gibt es Szenen, die wahre Kabinettsstückchen sind. Amüsant, sprühend und stark in der Leinwandpräsenz."

19. Juni 2007 | SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE • Kritik • critic.de

Viele Klischees und eine simple Sichtweise auf die Männerwelt, bescheinigt Marcus Wessel der Komödie. "Die Konstellation deutet es bereits an: SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE ist das weibliche Pendant zum männerdominierten Genre des Buddy-Movies. Man nehme zwei gegensätzliche Charaktere, und lasse sie unter möglichst skurrilen Umständen aufeinander prallen. Der üblichen Dramaturgie folgend müssen sich beide "Buddies" zunächst mit Verachtung und Argwohn begegnen. Meist ein Schlüsselerlebnis läutet dann jedoch die Phase einer graduellen Annäherung ein, bis aus den einstigen Kontrahenten schlussendlich enge Freunde geworden sind. Insofern vertraut Nutley auf ein bewährtes Konzept."

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