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TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT

TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT

Regie Stefan Tolz
Marcus Vetter
Kinostart 28.06.2007

Kritiken • TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT

05. Juli 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • Die Zeit

Susanne Schmetkamp wußte schon vieles, was der Film erzählt, aber er wirft auch "einen Blick auf Menschen und ungewöhnliche Orte, die das weltweit größte Internet-Auktionshaus bereits eingenommen hat. Ohne Überheblichkeit widmen sich Tolz und Vetter vor allem dem eBay-Schicksal der sogenannten kleinen Leute, der Beschäftigungslosen und ewig Hoffenden, die sich an den Traum von Geld und Glück klammern. eBay ist ein virtuelles Paradies, aber eben nur für die, die das Spiel zu spielen wissen."

28. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist enttäuscht: "Ansonsten gestaltet sich hier der Einblick in die eBay-Welt, ob von den Machern gewollt oder nicht, unerquicklich. Was die Schnäppchenjäger philosophisch beizusteuern haben, summiert sich auf nicht mehr als kunstlos zusammengekloppte Lappalien - die ganze Suche nach dokukompatibler Witzigkeit und Skurrilität endet im Look einer Suchseite auf ebay. Der ganze Sinn von ebay besteht doch darin, dass man die Menschen, mit denen man Geschäfte treibt, nicht sehen muss. Und so ist es gut."

28. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • epd-Film 07/2007

Eine dokumentarfilmübliche Manier hat Silvia Hallensleben ausgemacht. "Leider fehlt den Filmemachern Marcus Vetter und Stefan Tolz trotz vieler sehenswerter Momente die Konsequenz, ihr Thema inhaltlich und ästhetisch wirklich auf den Punkt zu bringen. So bleibt das erfolgreiche Geschäftsmodell von eBay selbst – abgesehen von den Einstellgebühren – komplett ausgespart. Und die Fallgeschichten aus Mexiko, Schottland und Sachsen hören da auf, wo es eigentlich interessant werden würde. Der wesentliche Rest wird dann schriftlich vor den Abspanntiteln serviert. Und die allzu leichtfertig eingesetzte Pausenfüller-Musik von Paul Shigihara setzt viele Szenen in akustisches Weichzeichnerlicht."

28. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald hätte sich mehr von dem Film gewünscht. Die Filmemacher vertändeln "in derzeit dokumentarfilmüblicher Globehopper-Manier ihr Thema, und so bleibt TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT ein Puzzle aus skurrilen Geschichten auf pittoresken Schauplätzen. ... Wohl aber funktioniert die Anpassung von Geist und Gefühl an die Mechanik der Vermarktung und die soziale Isolation in der virtuellen Tauschgemeinschaft vor dem Bildschirm. Schade, dass die Filmemacher hier nicht hartnäckiger nachgehakt haben."

27. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • Der Spiegel

Die Regisseure haben wunderbare Bilder und starke Geschichten - aber viel zu wenig Zeit, kritisiert Konrad Lischka. "Trotzdem: TRADERS' DREAMS ist sehenswert, anrührend, anspruchsvoll gefilmt. Man sieht starke, neue Bilder außergewöhnlicher Menschen. Nach 80 Minuten will man eine ebenso lange Dokumentation über jeden der Protagonisten haben. Denn TRADERS' DREAMS erzählt keine seiner packenden Geschichten zu Ende."

19. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • film-dienst 13/2007

Bei aller subtilen Kritik und leisen Komik gehört TRADERS' DREAMS nicht zur Sorte investigativer Dokumentarfilme, meint Alexandra Wach. "Es werden keine Unregelmäßigkeiten aufgedeckt oder dunkle Machenschaften inszeniert; kritische Nachfragen halten sich in Grenzen. Nicht immer sprechen die Bilder für sich, und auch die Gesprächspartner verlieren sich mitunter in manch einer Redundanz, die der Schnitt hätte beseitigen können. Trotzdem bietet der Film eine Menge Anschauungsmaterial – aneinandergepuzzelt aus lauter voneinander unabhängigen Realitätsstücken –, das zum eigenständigen Nachdenken einlädt."

19. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • critic.de

Laut Peter Gutting lassen die Filmemacher Raum für eigene Sichtweisen des Zuschauers. "Auf diese Weise lebt der Film weniger von Thesen als von Erfahrungen. Er baut Spannung auf, indem er zwischen Einzelgeschichten hin- und herschneidet, den Fortgang der jeweiligen Episode nur nach und nach preisgibt. Und er zeigt einen Konflikt: zwischen dem mächtigen, aber unflexiblen eBay und dem Herausforderer Alibaba aus China, der ohne Gebühren auskommt und die höheren Wachstumsraten vorweisen kann. Kulturkritik paart sich mit Augenzwinkern."

18. Juni 2007 | TRADERS' DREAMS - EINE REISE IN DIE EBAY-WELT • Kritik • br-online.de

Etwas mehr hätte Margret Köhler gern erfahren. "Die Reise durch die gegensätzliche Ebay-Welt bietet Information, Situationskomik und beste Unterhaltung. Das Phänomen hinter diesen Geschichten über das globale Kaufhaus bleibt dennoch ein Rätsel."

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