Inhalt • GLÜCK IM SPIEL
Billie Offer kommt mit einem Traum nach Las Vegas: Sie will als Sängerin ein neues Leben beginnen. Doch als Billie Huck Cheever kennenlernt, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Der Profi-Pokerspieler Huck ist bekannt als ein Spieler, der jedes Mal alles riskiert. Privat lässt sich Huck allerdings nicht in die Karten schauen – geschickt vermeidet er emotionale Bindungen und dauerhafte Beziehungen. Als Huck sich vornimmt, die Poker-Meisterschaft und gleichzeitig Billies Zuneigung zu gewinnen, steht ihm auf der Straße zum Erfolg ein wesentliches Hindernis im Weg: sein Vater, der legendäre Pokerspieler L.C. Cheever...
Kritik • GLÜCK IM SPIEL • 19. Juni 2007 • film-dienst 13/2007
Laut Ulrich Kriest will der Film sehr viel gleichzeitig sein: "Hommage an die Szene der professionellen Spieler (offenbar haben allerlei prominente Spieler in dem Film Cameo-Auftritte) und ihr Spiel, Vater-Sohn-Geschichte, die ein verzögertes Coming-of-Age ist, Liebesgeschichte, die zugleich ein Lehrstück über moralische Prinzipien ist – und dann auch noch Americana reinsten Wassers. ... Wer sich (wie der Verfasser) mit den Spielregeln des Pokerns nicht auskennt, wird gewiss einige fein ziselierte Pointen verpassen; andererseits ist der Film selbst sich nicht so sicher, wie bekannt die Spielregeln und die Choreografie des Pokerspiels beim Publikum sind, weshalb die Dramaturgie in zwei Richtungen driftet."