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VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER

VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER

Regie Jan Krüger
Kinostart 21.06.2007

Kritiken • VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER

22. Juni 2007 | VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER • Kritik • Die Tageszeitung

Detlef Kuhlbrodt findet es schön, dass die Filme nicht nur eine Art Best-of-Compilation des Regisseurs sind, "sondern wie die Stücke eines gut zusammengestellten Albums zueinander passen."

21. Juni 2007 | VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Jan Brachmann beschreibt der Regisseur Nomaden unseres Alltags, Treibsand der post-industriellen und auch post-familiären Gesellschaft. "Krügers filmisches Verfahren zielt darauf ab, nicht etwas zu demonstrieren oder zu erzählen, sondern etwas dastehen zu lassen. Es soll sich zeigen, wie es selbst ist. Es soll nichts festgestellt, nichts begründet, nichts erläutert werden. ... Cool-Tun als Verklemmtsein wird dabei ebenso genau erfasst wie die Mechanik von Macht und Erniedrigung in dieser sich wandelnden Beziehung. Die Statusunsicherheit der Pubertät, die Ungewissheit von Rollen, Selbst-Bildern und sexuellen Orientierungen, ist aber nur eine Konkretisierung jenes allgemeinen "Unterwegs", für das Krüger sich interessiert."

21. Juni 2007 | VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland empfiehlt, sich von der ungewöhnlichen Präsentationsform nicht abschrecken zu lassen. Die Geschichten "erzählen von Verführung, Versuchung und Verweigerung, von Höhenflügen, vom Wegdriften in träumerische Sphären, die dann aber in mal unsanften, mal weichen Punktlandungen enden. Krüger ist ein in seinen Themen schwarz-romantischer, stilistisch aber sehr disziplinierter Filmemacher. ... Kino als das Ausleben von Leidenschaften, als Eroberung von unbekannten Terrains, die man sehr gerne, allemal im Kino, besucht."

19. Juni 2007 | VERFÜHRUNG VON ENGELN - KURZFILME VON JAN KRÜGER • Kritik • film-dienst 13/2007

Alexandra Wach ist begeistert: Die Figuren "sind einem wahren Wechselbad der Gefühle ausgeliefert, die sich auch schon mal in expliziten Sexszenen entladen, ohne auf einen fehlgeleiteten Voyeurismus zu spekulieren. Mitunter findet Krüger für den Liebesschmerz auch komisch anrührende Bilder, wenn er Kiefer zur Barockmusik von Claudio Monteverdi ein buntes Kleid der Frau anziehen lässt, die ihn in dem Hotel allein ausharren lässt. Eine gelungene Beobachtung von Sehnsucht, Intimität und höchster Verletzlichkeit, die erst im Kino ihre ganze betörende Wahrheit des Moments preisgibt."

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