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DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME

DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME

Regie Robert van Ackeren
Kinostart 21.06.2007

Kritiken • DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME

21. Juni 2007 | DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME • Kritik • Berliner Zeitung

Birgit Walter fühlte einiges Unbehagen: "Die meisten dieser Hobby-Filme sind nicht nur erwartungsgemäß dilettantisch, sondern vor allem öde, belanglos, uninteressant. Besondere Leidenschaft zeigt van Ackeren für Sex-und Nacktthemen. Lesben, Schwule, Paare treten auf, es gibt Strip- und Pornoszenen, bizarre Sex-Möbel, FKK-Gemeinden bei Buddelarbeiten, heimlich im Wald geschossene Bilder Kopulierender, alles, was man sonst nicht sieht - und nicht sehen will."

21. Juni 2007 | DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche führt ein Gespräch mit dem Filmemacher Robert Van Ackeren über die letzten Tage von Super 8 und den Einfluss des Internets auf das Privatkino.

21. Juni 2007 | DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME • Kritik • Der Tagesspiegel

Angesichts dieser stürmischen Entwicklung verblüfft es, wenn van Ackeren nun mit dem zweiten Teil seiner DEUTSCHLAND PRIVAT-Kompilation so tut, als sei in der Zwischenzeit nichts geschehen, kritisiert Silvia Hallensleben. "Unser Blick ist ein anderer geworden: Jenseits der Exhibitionismen fokussiert er sich nun auf Zeichen zeitlicher Distanz. So wird die fehlende Bearbeitung zur größten Stärke und Schwäche des Films. Als historisches Material ist er faszinierend – nur hätte eine intelligente Präsentation zugleich den einsichtigeren Umgang mit diesen Quellen ermöglicht. Über die Produzenten der kurzen Filme etwa erfährt man ebenso wenig wie über die Herstellungszeit. Auch die Auswahlkriterien bleiben im Dunkeln. So ist der Zuschauer mit seiner Neugierde und den masturbierenden Filmemachern allein gelassen."

21. Juni 2007 | DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME • Kritik • Frankfurter Rundschau

Von Ackeren bleibt bei der Perspektive, die dem Amateurfilm stets die liebste war: der unschuldigen, unverstellten, meint Daniel Kothenschulte. Robert von Ackeren hat "eine vorbildliche Form gefunden, den Amateurfilm öffentlich zu machen. Nie entwürdigend, nie auf Gag gebürstet oder aus dem Zusammenhang gerissen. Dass er jeden Film mit Musik und Geräuschen vertont, ist der stärkste, aber ein vertretbarer Eingriff. Man muss ihn trennen können vom Automatismus der Nostalgie."

19. Juni 2007 | DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME • Kritik • film-dienst 13/2007

Michael Kohler mag die Sammlung des Robert van Ackeren. Aber "was DEUTSCHLAND PRIVAT - IM LAND DER BUNTEN TRÄUME daneben sicher nicht geschadet hätte, ist ein Konzept, das dem Sammelsurium einen Rahmen gibt und es in die Praxis der deutschen Amateurfotografie einordnet. Stattdessen biegt van Ackeren gegen Mitte der Vorstellung ins Paradies des FKK-Films ab und bleibt im Pornografischen hängen, bis er ausgerechnet mit der "Orgasmusrolle" eines Schürzenjägers die Summe seines kuratorischen Schaffens zieht.

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