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VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI

VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI

Regie Elisabeth Wicki-Endriss
Kinostart 14.06.2007

Kritiken • VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI

14. Juni 2007 | VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Bert Rebhandl geht es der Filmemacherin vor allem darum, das Andenken an ihren Ehemann in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Dokumentation "ist, für ein zweiständiges Denkmal, durchaus interessant, aber reich an salbungsvollen Momenten. Maximilian Schell bezeichnet die Kunst von Bernhard Wicki an einer Stelle als "Fischzug ins Menschliche". Wer das ein wenig verblasen findet, sieht sich besser einen Film an, den Bernhard Wicki selbst gemacht hat."

14. Juni 2007 | VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI • Kritik • artechock.de

So interessant dieser Stoff ist, so wenig kann der Film Rüdiger Suchsland rundum befriedigen. "Das verhindert die Regisseurin, Wickis langjährige Geliebte und späte zweite Frau Elisabeth Wicki-Endriss, die dem verstorbenen Gatten durch ihren fatalen Hang zur Hagiographie einen Bärendienst antut. Zudem ist es ihr nicht gegeben, das ausgebreitete Material zu ordnen, zu gewichten oder gar zu klaren Thesen zu bündeln. So sieht man einen distanzlosen Eintopf aus Fakten und Anekdoten, der manch wichtige Themen und Fragen auslässt, weil sie der Autorin nicht in den Kram passen, und Endriss' eigene Rolle konsequent überbetont."

10. Juni 2007 | VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI • Kritik • br-online.de

Wunderbar nennt Carlos Gerstenhauer den Film: "Die Filmemacherin lässt Bernhard Wicki in eigenen Worten, Interviews, Tonbandprotokollen und Texten sprechen. Eine gequälte Seele, ein Heimatloser spricht hier zum Publikum, erzählt von ewigen Alpträumen, von der nicht zu stillenden Sehnsucht nach Wahrheit und Gerechtigkeit, vom ewigen Ungenügen. VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE ist die aufwühlende Nahaufnahme einer großen Künstlerseele, ein Privatissimum und eine Reise durch die Zeit mit einem großen Mann."

07. Juni 0207 | VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI • Kritik • film-dienst 12/2007

Hans Messias ist enttäuscht über diese gefühlige Rückerinnerung an den Filmemacher. "Zwar wartet der streng chronologisch geordnete Film mit einer Fülle von Informationen und Fakten auf, unterzieht diese jedoch keiner wesentlichen Einordnung in der Darstellung des Ausnahmemenschen Wicki, sondern reiht aneinander und lässt abperlen. ... Der Film positioniert sich als Zeitraffer, der alles und jedes erfassen will und letztlich nur das akribische Werk einer liebenden Nachlassverwalterin ist, die ihre letzten Jahre mit Wicki und Fink zwar dezent, aber doch mit sanftem Nachdruck zur Sprache bringt."

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