Inhalt • VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI
Die Dokumentation beleuchtet das außerordentliche Leben des Filmemachers Bernhard Wicki (DIE BRÜCKE, DAS SPINNENNETZ). In einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte, die Bernhard Wicki als unbeirrbaren Schauspieler und Regisseur geprägt hat, begibt sich der Film auf Spurensuche nach einem der bedeutendsten Künstler des letzten Jahrhunderts. Ein sowohl kultur- als auch filmgeschichtlicher Abriss und gleichzeitig eine poetische Liebeserklärung an den Menschen Bernhard Wicki.
Crew • VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI
Regie: Elisabeth Wicki-Endriss
Verleih/Copyright: Kinowelt
Kritik • VERSTÖRUNG - UND EINE ART VON POESIE. DIE FILMLEGENDE BERNHARD WICKI • 14. Juni 2007 • artechock.de
So interessant dieser Stoff ist, so wenig kann der Film Rüdiger Suchsland rundum befriedigen. "Das verhindert die Regisseurin, Wickis langjährige Geliebte und späte zweite Frau Elisabeth Wicki-Endriss, die dem verstorbenen Gatten durch ihren fatalen Hang zur Hagiographie einen Bärendienst antut. Zudem ist es ihr nicht gegeben, das ausgebreitete Material zu ordnen, zu gewichten oder gar zu klaren Thesen zu bündeln. So sieht man einen distanzlosen Eintopf aus Fakten und Anekdoten, der manch wichtige Themen und Fragen auslässt, weil sie der Autorin nicht in den Kram passen, und Endriss' eigene Rolle konsequent überbetont."