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DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING

DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING

Regie Barbara Kopple
Cecilia Peck
Kinostart 09.08.2007

Kritiken • DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Berliner Zeitung

Einen Film über Redefreiheit und demokratische Werte sah Markus Schneider. "SHUT UP & SING zeigt die Dixie Chicks weder als Opfer noch als Amazonen. Auch auf die unterschwellige Märtyrererzählung lässt sich der Film nur wenig ein. Stattdessen zeigt er die Stärke dieser Frauen, die in grundsätzlicher Solidarität und einem durchaus sympathischen Geschäftssinn gründet. ... Diese Entwicklungen zu dokumentieren und sich bei aller Nähe doch nicht an die Protagonistinnen zu verlieren, ist wohl das entscheidende Verdienst dieses eleganten Porträts. Doch Bigotterie und Dummheit zeigt es dabei in einem solchen Ausmaß, dass einem das Lachen schon im Hals stecken bleiben könnte - wenn beides nur nicht so unterhaltsam wäre."

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Die Tageszeitung

Für Christiane Rösinger bleibt der Film in den Grenzen einer typischen Banddoku. "SHUT UP & SING ist trotzdem unterhaltsam und interessant, weil er einerseits alle Vorurteile gegenüber amerikanischen Patrioten und Countrymusicfans bestätigt und andererseits alle Vorurteile über amerikanische Countrymusikerinnen aus dem Weg räumt. Nach 90 Minuten sieht man die Dixie Chicks in einem ganz anderem Licht. Als echte Freundinnenband mit großem emotionalen Zusammenhalt, als Familienmenschen mit insgesamt 7 Kindern, als freiheitsliebende Musikerinnen mit dreckigem Humor und einem Faible für versaute Reden."

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte vergleicht den Film mit der legendärer Bob Dylan-Dokumentation DON'T LOOK BACK von D. A. Pennebaker. "Im direkten Vergleich wirkt ein doch untadeliger Dokumentarfilm wie dieses Dixie-Chicks-Porträt wie eine Marginalie. ... Nur als ästhetisches Ganzes kann ein Film im Kino wirken. SHUT UP & SING verliert dagegen nie die Anmutung des "irgendwie Mitgefilmten". Es ist der Normalzustand heutiger Videodokumentationen an der Grenze zum Privatvideo."

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt sieht den Film als Teil einer offensiven Gegenkampagne der Dixie Chicks. "Und er ist mehr als solide geraten. Keine dümmlich gestelzten 'Interviews' und überflüssigen Kommentare. Einfach gefilmt, was während der letzten drei Jahre passierte in Politik, Musik und Fami­lienleben der Dixie Chicks samt Entourage."

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • schnitt.de

Für Dietrich Brüggemann erzählt der Film recht viel Musiker-Alltag, durchaus interessant. "SHUT UP & SING wirft einen Blick in ein seltsam fremdes, aber durchaus faszinierendes Amerika, und er gibt dem inzwischen nur noch nervtötenden George Bush-Gezerre ein paar sehr unterhaltsame Gesichter."

09. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Der Spiegel

Statt Analyse liefert der Film ein flauschiges Starporträt, kritisiert Thomas Winkler. "Der Grund mag sein, dass die Stärke des Films vor allem die Nähe zu seinem Gegenstand ist. Die aber ist - neben einem seltsamen dramaturgischen Zeitsprung, der die ansonsten streng lineare Erzählweise aufbricht - auch seine Schwäche. Außenstehende kommen, außer einigen wenigen Radiomachern, kaum zu Wort. Stattdessen Ehemänner und Bandmitglieder, Manager und Plattenfirmenmitarbeiter, nur der innerste Kreis. Den analysierenden Blick von außen spart SHUT UP & SING konsequent aus."

08. August 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Der Tagesspiegel

Großartig nennt Kai Müller den Film, der die Vorgänge nicht nur lückenlos dokumentieren. Das Porträt "fasziniert auch durch die intime Nähe, die das Filmemacher-Team im Schatten der Hetzkampagne zu den Protagonisten aufbaut. ... SHUT UP & SING ist mehr als nur die Chronik eines Pop-Skandals. Kopple und Peck fangen das paranoide Binnenklima des Bush-Imperiums ein. Sie zeigen, wie kommerzielle Interessen sich in dieser Mediendemokratie mit ideologischen Machtansprüchen verbinden und wie einfach es ist, eine Radiolandschaft gleichzuschalten, die ihrer eigenen Auffassung nach aus "unabhängigen" Sendern besteht."

06. Juli 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • critic.de

Peter Gutting hat keinen reinen Musikfilm gesehen, sondern einen Erfahrungs- und bitteren Lernprozess, den die drei Frauen zwischen Karriere-Knick und Comeback durchmachen. Wir sehen keine Leidens- und Opfergeschichte, "sondern die Energien, die der unerwartete Rückschlag freisetzt. ... Auf diese Weise wird der Film zu einer Reflexion über die gespaltene amerikanische Gesellschaft und über drei Frauen, die auf unaufgeregte Weise Zivilcourage zeigen. Und zu einem Dokument über eine außergewöhnliche Freundschaft."

04. Juli 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • programmkino.de

Überraschend ist dpe Thomas Volkmann, dass die Dixie Chicks in keinerlei Weise das Gefühl von Rebellentum vermitteln. Das Porträt offenbart "ein Bild von Amerika, das wieder einmal nur erschreckt und schlimmste Befürchtungen wachruft. Reaktionäres Verhalten, engstirniges Denken, patriotisches Mitläufertum. ... SHUT UP & SING ist nicht polemisch und überspitzt, sondern voller Aussagen aus der Tiefe des Herzens. Schade ist, dass sich Kopple vielleicht etwas zu wenig aus dem direkten Umfeld der Dixie Chicks hinaus bewegt."

08. Juni 2007 | DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Die Dokumentation ist laut Ueli Bernays Imagekorrektur. "Bemerkenswert ist der Film vor allem dadurch, dass er in dieser Krise das Sein und die symbolische Geltung der Country-Stars miteinander konfrontiert. Die Kamera führt durch den Alltag der ausgefuchsten Musikerinnen. ... Als Entertainment-Professionals jedoch verstanden die drei Musikerinnen sogleich, dass sie gerade aus dem Rahmen hübscher Country-Klischees gefallen waren. Angesichts der Radio-Boykotte und einiger abgesagter Konzerte setzten sie zunächst auf halbherzige Beschwichtigung. Schon jedoch bündelten sie die Energien des Skandals für eine ohnehin anstehende Image-Korrektur."

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