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VIVERE

VIVERE

Regie Angelina Maccarone
Kinostart 18.10.2007

Kritiken • VIVERE

19. Oktober 2007 | VIVERE • Kritik • Die Tageszeitung

Schauspielerin Hannelore Elsner redet im Gespräch mit David Denk darüber, wie es ist, sich im Kino zu sehen, über die Angst vor einem Blackout und die Versöhnung mit sich selbst.

19. Oktober 2007 | VIVERE • Kritik • critic.de

Zu leben mit Mut, Offenheit und trotz aller Schikanen ist die einfache und dennoch schlicht schöne Botschaft des Films, entdeckt Sonja M. Schultz. "Häufig verschwimmt der Hintergrund zu Farbflecken, Stimmungsbildern, oder die Umgebung wird einfach von Unschärfe verschluckt, wenn die Figuren selbst nicht mehr klar sehen können. Um individuelle Wahrnehmung geht es auch hier. Durch den Verzicht auf chronologische Dramaturgie und eine allgemeingültige Perspektive gewinnt VIVERE an Vielschichtigkeit und gibt dem Zuschauer die Rolle zurück, welche eigentlich immer die seine war: die eines Mitautors jeder Kinogeschichte."

18. Oktober 2007 | VIVERE • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann lobt besonders die Kamera: "Mit hoher Kunst und großer Sensibilität hat Judith Kaufmann für jede Perspektive ein eigenes Kameraprofil entworfen. ... VIVERE beschäftigt sich mit universellen Fragen, etwa: Ob wir uns überhaupt begegnen können, wenn unsere Sicht auf die Welt doch voneinander abweicht. "Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn' ich dir?" singt der Chor im Weihnachtoratorium. Ja, wir können uns begegnen, sagt dieser Film. Darin liegt sein Trost. Und wenn Gerlinde am Ende, behauptet, das Leben selbst sei die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, dann mag auch das trösten, obwohl diese Antwort die Sinnfrage zur Stimmungsfrage erklärt."

12. Oktober 2007 | VIVERE • Kritik • film-dienst 21/2007

Stefan Volk konnte schnell zwischem richtigen und falschen Verhalten unterscheiden. "Die Unwägbarkeiten des Lebens stutzt die Regisseurin auf ein überschaubares Format zurecht. Jede der drei Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, jede von ihnen wird von irgendwem schlecht behandelt. Am Ende führt das Schicksal sie zusammen: Schwester, mütterliche Freundin, Geliebte. Als Zuschauer fragt man sich mit ihnen: Wozu das Ganze? Bloß richtet sich der fragende Blick nicht gen Himmel, sondern auf die drei Hauptdarstellerinnen und durch sie hindurch auf die Regisseurin, die mit dem intensiven Beziehungsdrama VERFOLGT bewiesen hat, dass sie es besser kann."

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