SHREK DER DRITTE

film-zeit Film: SHREK DER DRITTE
Regie Chris Miller
Kinostart 21.06.2007

Inhalt • SHREK DER DRITTE

Shrek und Fiona sind widerwillig zu König und Königin von Weit Weit Weg geworden. Ihre einzige Chance, wieder in den gemütlichen Märchensumpf zurückkehren zu können, ist ein anderer Thronfolger: der junge Arthus. Gemeinsam mit dem redseligen Esel und dem gestiefelten Kater macht sich Shrek also auf die Suche nach Artie, während es Fiona mal wieder mit den hinterhältigen Machenschaften von Prinz Charming zu tun bekommt.

Kritiken • SHREK DER DRITTE

22. Juni 2007 | Kritik • Süddeutsche Zeitung

Anke Sterneborg unterhält sich mit Justin Timberlake über seine Synchronstimmen-Rolle in SHREK DER DRITTE, über die Kontrolle der Karriere und Arbeit im Pyjama.

22. Juni 2007 | Kritik • Süddeutsche Zeitung

Fritz Göttler feiert die britische Erzähltradition. "Im dritten Teil der SHREK-Serie ist der Prozess der Normalisierung erneut ein Stückchen vorangekommen, die Kavalkade der verblüffenden, schreiend komischen Verdrehungen und erzählerischen Kopfstände, die den ersten Teil ausmachten, ist einer angenehmen Beschaulichkeit gewichen, die Oger-Saga ist zur Soap geworden. Deren Schrecken sind allemal dem Alltag entnommen, weshalb den Ladies der Hofgesellschaft und ihren Teeparties ausnehmend viel Raum gewährt wird."

21. Juni 2007 | Kritik • Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der dritte Teil der Saga schwächelt, meint Andreas Kilb. "Das Mittel der Parodie lässt sich nicht beliebig oft am gleichen Stoff anwenden. Es braucht immer neues Futter, oder es wird stumpf. Dass der Lebkuchenmann schon wieder gequält, dass Pinocchio in einen Drei-Dollar-Automaten gesteckt wird, dass die entthronte Königin Lillian sich mit Aschenputtel und Schneewittchen zu einer Art Kickboxer-Trio zusammentut und ihr Schloss mit eigener Faust zurückerobert, mag die Neuankömmlinge im "Reiche Shrek" begeistern, für Altzuschauer wirkt es wie ein Aufguss erprobter Einfälle aus Teil eins und zwei."

21. Juni 2007 | Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer ist begeistert: Es "ist der teuerste und am besten animierte Teil der Saga um das grüne Sumpfmonster. Die Opulenz und der Realismus der Bilder sind atemberaubend, nicht zuletzt in der Darstellung menschlicher Figuren, die in der 3D-Animation - bei allen Fortschritten, die die Technik sonst machte - bisher immer noch steif und plastikhaft wirkten. Wunderbar geschmeidig hingegen und mit geradezu hyperrealistischer Haut ausgestattet: Prince Charming, der gedemütigte Bösewicht ... SHREK DER DRITTE ist ein Familienfilm, im guten wie schlechten Sinne des Wortes."

21. Juni 2007 | Kritik • Die Tageszeitung

Originalität wäre gefährlich für die gut eingeführte Marke, behauptet Barbara Schweizerhof und deshalb setzt Teil 3 auf bewährte Rezepturen. "Hinterher muss man sich eingestehen: Die Enttäuschung ist wahrscheinlich einkalkuliert. Das hat SHREK DER DRITTE mit der Flut der Sequels, die derzeit die Kinos überschwemmt, gemeinsam. Die Macher verlassen sich ganz auf die eingeführte Marke."

21. Juni 2007 | Kritik • Frankfurter Rundschau

Überflüssige Varianten des Bekannten sah Daniel Kothenschulte. "Was hätte ein guter Animator aus dieser Vorgabe gemacht, doch dies ist nicht Disney-, sondern Pixelland. Ausgetauscht werden gerade mal die Stimmen, denn plappern ist alles, was die beiden können. Nur nicht mehr so lustig. Es funktioniert rein gar nichts in diesem Film, der wirkt wie eine Fortsetzung für den DVD-Markt. Nicht einmal die Jukebox unterlegter Rock-Klassiker ist noch gut gefüllt."

20. Juni 2007 | Kritik • Der Tagesspiegel

Gregor Dotzauer ist enttäuscht: "SHREK 2 war schon nicht mehr zum Plündern aufgelegt. SHREK DER DRITTE ist nun der Sieg der Wiederholung über den Einfall: ein stromlinienförmiges Produkt, das seinen Mangel an erzählerischer Kraft hinter einer Flut von Gags versteckt. Auf dieser Slapstick-Ebene ist Regisseur Chris Miller und seinen Leuten viel zu viel eingefallen. Darüber kann man ein paar Mal lachen. Der Rest ist Ödnis."

20. Juni 2007 | Kritik • Der Spiegel

Alptraumartig statt märchenhaft findet Christian Buß Teil 3 der SHREK-Saga. "Auch der dritte Teil um den grünen Schlammbader ist also eine wunderbare De- und Remontage bekannter Märchen-Motive geworden. Diesmal führte Chris Miller Regie, der bereits als Chef-Animateur an DreamWorks Zoologen-Abenteuer MADAGASKAR beteiligt war. Der dort so lustvoll wie intelligent betriebene Comic-Darwinismus überforderte so manchen kleinen Zuschauer, und auch SHREK DER DRITTE könnte in seiner ungebremsten, manchmal gar aggressiven Detailfreude so manchen Knirps erschrocken aus dem Kinosessel reißen."

19. Juni 2007 | Kritik • Die Welt

Sven von Reden emfpiehlt den Kindern, den Trickfilm zu meiden: Er ist zu kompliziert. Er "erweist sich nicht nur durch seine überbordende Zitierfreudigkeit und die wüste Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart als rundweg postmoderne Familienunterhaltung. Der moralische Relativismus ist längst in die Märchenwelten eingezogen, Gut und Böse sind hier Kategorien von gestern. Wir lernen am Ende: Schurken sind nur Schurken, weil sie immer als solche behandelt wurden. Das ist natürlich pädagogisch wertvoll und dazu noch schwer korrekt, aber manchmal sehnt sich der Zuschauer bei all der Nettigkeit nach den harten Lebensrealitäten bei den Gebrüdern Grimm oder dem völlig unironischen Pathos der frühen Disney-Filme."

19. Juni 2007 | Kritik • film-dienst 13/2007

Weder das Potenzial zu einer handfesten Satire oder zu einer bissigen Märchenland-Persiflage entdeckt Jörg Gerle. "Ein kreatives Aufblitzen, ein paar Minuten dessen, was neben dem teuer produzierten, aber allzu braven Film noch möglich wäre, kann man während des Abspanns erleben, in dem für einen Augenblick die Zügel des Kommerzes schleifen gelassen werden. Ansonsten ist die Tendenz eindeutig: Das Team um den "Verkaufsschlager" wird solange mit Bewährtem glänzen, bis es dem Gros des Publikums langweilig wird – und das kann noch dauern."

16. Juni 2007 | Kritik • Berliner Morgenpost

In den USA wirbt der Trickfilmstar gegen Fettleibigkeit. Iris Alanyali berichtet.

14. Juni 2007 | Kritik • Neue Züricher Zeitung

Jürg Zbinden ist etwas enttäuscht: SHREK DER DRITTE "ist ein Kuddelmuddel, das den parodistischen Geist der Vorgänger etwas vermissen lässt, mitunter deutet sich aber an, dass vielleicht nicht alles Pulver verschossen ist."

06. Juni 2007 | Kritik • critic.de

Zu absehbar ist die ganze Sache für Lukas Foerster. "Der Film wickelt sein Konzept Punkt für Punkt ab, der Handlungsverlauf ist abgesehen von einer amüsanten Parodie auf das Genre der amerikanischen Highschoolkomödien ebenso gemächlich wie vorhersehbar und die neuen Figuren ... haben dem Franchise nichts Neues hinzuzufügen. Auch Shreks Sidekicks, Esel und Kater, spulen nur ihr übliches Programm ab und versuchen dadurch davon abzulenken, dass sie eigentlich keine Funktion innerhalb des Films mehr besitzen. Für eine 160-Millionen-Dollar-Produktion macht SHREK DER DRITTE über weite Strecken einen erstaunlich lust- und leblosen Eindruck, wirkt wie eine Pflichtübung, bei der keiner der Beteiligten sich allzu sehr ins Zeug gelegt hat."

05. Juni 2007 | Kritik • br-online.de

Andrea Mirbeth sah eine gewohnt unterhaltsame Fortsetzung. "Acht Jahre sind seit dem ersten Abenteuer vergangen, dank seither um einiges verbesserter Animationstechnik sind Bewegungen und Gestik der Figuren noch lebensechter geworden. Damit sind auch die Figuren und Charaktere komplexer, menschlicher geworden – ans Herz gewachsen sind sie einem ohnehin längst. Wer also bisher Shrek-Fan war, wird es bleiben. Wer die ersten beiden Teile nicht kennt, wird sich schnell zurechtfinden und einen herrlichen Kinospaß erleben."

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