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GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL

GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL

Regie Gayle Ferraro
Kinostart 07.06.2007

Kritiken • GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL

07. Juni 2007 | GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL • Kritik • Berliner Zeitung

Für Alexandra Seitz vermittelt der Film ein selbstverständliche Glaubenssicherheit. GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL "ist kein esoterischer Film. Die Sehnsüchte gestresster Großstädter nach Ganzheitlichkeit im Räucherstäbchendunst werden hier nicht befriedigt. Ferraros Blick ist der einer Chronistin. Sie räumt nicht nur hinduistischen Glaubensinhalten angemessenen Raum ein, sondern auch der wirtschaftlichen Bedeutung, die das Sterben und Bestatten für den Ort hat. ... GANGES löst die Widersprüche, die sich in Varanasi finden, nicht auf, er bietet stattdessen die Möglichkeit, die Welt mit den Augen der Fremden zu sehen."

07. Juni 2007 | GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben hat sich nicht von der Dokumentation überzeugen lassen: "Leider schneidet auch die amerikanische Regisseurin Gayle Ferraro in ihrer Dokumentation immer wieder in typischer Fernsehmanier kurze und oberflächliche Statements zwischen die beobachtenden Szenen bei den Familien. So gerät der Film zwischen Sterbebett und derlei Experten-Häppchen zum konzeptuellen Zwitter, zusammengehalten vor allem durch das Motiv des Flusses selbst und die landestypischen Ethnoklänge im Soundtrack, die westliche Indien-Sehnsüchte allzu gefällig bedienen."

07. Juni 2007 | GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL • Kritik • critic.de

Eine dokumentarische Meditation sah Peter Gutting. "Gayle Ferraro folgt auch in ihrem dritten Dokumentarfilm dem Ziel, das sie für alle ihre bisherigen Arbeiten formuliert hat: außergewöhnliche Geschichten zu zeigen und den Menschen die Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, die ihnen gebührt. ... Durch die vielen Facetten und die zahlreichen Details verlangt der Film dem Zuschauer eine hohe Aufmerksamkeit ab. Ob er das Publikum dennoch bei der Stange halten kann, hängt vor allem von dessen Interesse an einer fremden Religion ab."

05. Juni 2007 | GANGES - FLUSS ZUM HIMMEL • Kritik • film-dienst 12/2007

Für Reinhard Lüke bewegt sich der Film souverän in diesem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. "Dieses nur schwer nachvollziehbare Nebeneinander von Tradition und Moderne, tiefer Gläubigkeit und profanem Pragmatismus macht zum großen Teil die Faszination des Films aus. Zugleich leben die (digitalen) Bilder auch vom verwirrenden, chaotisch anmutenden Treiben und der Farbenpracht mancher Szenerien. Brennende Scheiterhaufen und die von Rauchschwaden in unwirkliches Licht getauchten Stufen am Ufer des Ganges sind eben auch recht pittoreske Motive."

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