Inhalt • TRADE - WILLKOMMEN IN AMERIKA
Mädchenhändler entführen die 13-jährige Adriana in Mexiko City und verkaufen sie als Sexsklavin in die USA. Sie wird von einem gut organisierten kriminellen Netzwerk gefangen gehalten. Nur in der polnischen Leidensgenossin Veronica findet sie eine Beschützerin. Inzwischen bricht ihr älterer Bruder Jorge als illegaler Einwanderer in die USA auf, um sie zu retten. Lediglich der desillusionierte texanische Polizist Ray steht ihm bei seiner gefährlichen Mission bei.
Kritik • TRADE - WILLKOMMEN IN AMERIKA • 12. Oktober 2007 • film-dienst 21/2007
Leider kann sich der Film nicht entscheiden, ob er ein ernstzunehmendes Drama oder doch ein Thriller mit Anleihen beim Buddy-Movie sein will, kritisiert Alexandra Wach. "Gefühle wie Hilflosigkeit und Scham macht der Film erfahrbar, doch bevor er in die Tiefe gehen kann, rast er bereits zur nächsten schrecklichen Wendung oder enttäuscht durch unplausible Auflösungen. Mehr Zeit für die Figuren hätte der Glaubwürdigkeit des Plots gut getan. Bis auf Kevin Kline, der mit seiner desillusionierten Art sofort für sich einnimmt, sind die anderen Hauptfiguren zu sehr auf ihre Leidensrolle reduziert."