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DEATH SENTENCE - TODESURTEIL

DEATH SENTENCE - TODESURTEIL

Regie James Wan
Kinostart 13.09.2007

Kritiken • DEATH SENTENCE - TODESURTEIL

13. September 2007 | DEATH SENTENCE - TODESURTEIL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Michael Kohler erkundet der Regisseur die Abgründe der Selbstjustiz. "In seinen besten Momenten beutet DEATH SENTENCE - TODESURTEIL nicht nur ein gerade wieder in Mode gekommenes Genre aus, sondern skizziert eine Gesellschaft, die aus ihrem Schockzustand erwacht und sich selbst nicht mehr erkennt. ... Dennoch trennen den zweiten Film des Regisseurs Welten von seinem Debütwerk SAW. Während damals ein selbsternannter Rachegott seine Allmacht erprobte, geht es in DEATH SENTENCE - TODESURTEIL gerade darum, wie sehr sich jemand seinem mörderischen Gegenüber angleicht, um ihn zu besiegen. Am Ende bleibt wenig Menschliches in ihm - eine Erkenntnis, die nicht zuletz auch das Dilemma des gerechten Krieges reflektiert."

13. September 2007 | DEATH SENTENCE - TODESURTEIL • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler sah einen zutiefst spekulativen Film und lobt ihn dafür. "Ansonsten ist DEATH SENTENCE kein Meisterwerk, sondern die Sorte Bahnhofskino, die ein Tarantino nie hinbekommen wird und wahrscheinlich auch nicht will. Die Bösewichter sind hemmungslos überzeichnet, fahren Autos mit Flammenstreifen und tragen fiese Bärte zu fiesen Tattoos. Sie sind fast so schlimm wie die Musik, die sie hören, Death Metal statt Herbie Hancock. Nie glaubt man, dass der wackere Kevin Bacon auch nur einem von ihnen ein Haar krümmen könnte, doch schon liegen sie da in ihrem Blut. Mit ein bisschen ästhetischer Zurückhaltung, mal ehrlich, hätte Wan vielleicht sogar aufsteigen können in die Liga respektabler Filmemacher."

10. September 2007 | DEATH SENTENCE - TODESURTEIL • Kritik • critic.de

Sascha Keilholz lobt besonders Kevin Bacon. "Eine Besonderheit an DEATH SENTENCE ist dessen Konstruktion, die sich als ironische Auseinandersetzung mit der Frage nach moralischer und politischer Positionierung entpuppt. Nach eineinhalb testosterongeladenen Stunden erreicht dieser Film einen Punkt, an dem man ihm tatsächlich ein plötzliches Ende zutraut, dass die Logik eines Rächerfilms geradezu auf den Kopf stellt. Dieser Moment ist jedoch nur kurz und als Zuschauer muss man sich angesichts des folgenden Massakers schon fragen, wieso einen das Gefühl beschleicht, man hätte ohne die letzte halbe Stunde und das brutale Schlachtfest tatsächlich etwas verpasst."

09. August 2007 | DEATH SENTENCE - TODESURTEIL • Kritik • programmkino.de

Irgendwann verliert der Film für Michael Meyns jedes Maß. "Dass ist umso bedauerlicher, als James Wan, der schon in den für sehr wenig Geld produzierten SAW-Filmen viel visuelles Talent bewies (wenngleich auch ebensoviel Lust an brutalsten Gewaltdarstellungen), einige der atemberaubendsten Szenen des Jahres gelungen ist. Doch diese visuell überwältigenden Momente sind solitäre in einem Film, der ansonsten für seine moralisch überaus fragwürdige Haltung in Erinnerung bleiben wird."

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