| Regie | Jaume Collet-Serra |
| Kinostart | 31.05.2007 |
Wie schon im ersten Teil von Goal sind die Fußballsequenzen optisch fantastisch umgesetzt, lobt Matti Lieske. "Den Kern des Films berührt die rührselige Seifenoper vom verlorenen Sohn kaum. Den bildet der Aufstieg von Real Madrid zu neuer Größe, welcher im wahren Leben bislang ausblieb. Aber da gab es ja keinen Santiago Muñez und auch keinen holländischen Coach Rudi van der Merwe, den Rutger Hauer so spielt, wie sich Real schon immer einen Trainer gewünscht hat."
Thorsten Funke weiß, dass der Regisseur zahleiche Werbespots und Musikvideos gedreht hat. "Das sieht man Goal II teilweise deutlich an. Immer wieder werden ganze Sequenzen mit Songs unterlegt und in Videoclip-Ästhetik gefilmt, und auch die Geschichte (Drehbuch: Mike Jefferies, Adrian Butchart und Terry Loane) ließe sich problemlos innerhalb von zwei Minuten dreißig Sekunden erzählen."
Die Kameramänner, Cutter und die Special-Effects-Abteilung leisten laut Jörg Gerle Beachtliches. "Die Überraschung ist indes Rutger Hauer: Der große alte Mann des Actionfilms spielt den Gentleman-Trainer und väterlichen Freund mit Hingabe und unbeirrbarem Gefühl für Pathos in Mimik und Gestik, so, als gelte es, eine bleibende Altersrolle zu geben. Auf der Plot-Ebene regiert indes der Schmus des üblichen Beziehungsfrustes zwischen dem Helden und seiner sich vernachlässigt fühlenden Frau."